Bebauungsplan aufgestellt / Einkaufsmöglichkeit und Baugrundstücke

Neuer Verbrauchermarkt: Rat stellte die Weichen

Riede - (sp) · Einigkeit herrschte bei der Sitzung des Rieder Gemeinderates am Montagabend im Gasthaus Schierloh darüber, dass es ein untragbarer Zustand sei, dass der Ort über keine Einkaufsmöglichkeit verfügt. Nun rückt der Bau eines Netto-Verbrauchermarktes allerdings in greifbare Nähe.

Der Gemeinderat beschloss nämlich einmütig, einen entsprechenden Bebauungsplan für eine rund 10 000 Quadratmeter große Fläche für den Bereich Bremer Straße/Schulstraße aufzustellen. Ein Investor hatte zuvor Interesse bekundet, hier (auf dem Acker hinter der Tischlerei Wolle) einen Verbrauchermarkt zu bauen. Gleichzeitig beschloss der Gemeinderat, bei der Samtgemeinde einen Antrag auf eine Änderung des Flächennutzungsplanes zu stellen. Diese Änderung ist für eine Realisierung des Vorhabens ebenfalls nötig.

Geplant ist derzeit in Sichtweite der Grundschule ein Verbrauchermarkt mit rund 800 Quadratmetern Verkaufsfläche. Angestrebt ist, dass sich daran noch weitere kleine Geschäfte ansiedeln, so dass dort ein neues kleines Ortszentrum entstehen könnte. Die Eigentümer der Fläche haben einem Verkauf bereits zugestimmt. In dem neuen B-Plan-Gebiet sollen zudem einige Baugrundstücke Platz finden.

Die Zufahrt zum neuen Verbrauchermarkt wird nur über eine noch zu bauende Linksabbiegehilfe über die Landesstraße möglich sein. Diese Linksabbiegehilfe, die einige zehntausend Euro kosten wird, müsste die Gemeinde bezahlen.

▪ Baubeginn wohl

▪ erst 2012

Wie Gemeindedirektor Gerd Schröder erläuterte, werden die Planänderungen sowie weitere Verfahrensschritte einige Zeit in Anspruch nehmen, so dass 2012 mit der Umsetzung des Vorhabens begonnen werden könne. Bürgermeister Jürgen Winkelmann gab sich hoffnungsfroher: „Wir schaffen das schneller.“

Außer der jetzt auserkorenen Fläche, die auch vom Investor bevorzugt wird, waren in Riede auch noch einige andere Grundstücke für die Ansiedlung eines Verbrauchermarktes in der engeren Wahl – beispielsweise das Gelände hinter dem neuen Feuerwehrhaus, eine Fläche neben dem Raiffeisenmarkt oder das Grundstück an der Bremer Straße vor der ehemaligen Gaststätte Wetjen. Diese Alternativen kamen jedoch aufgrund ihrer abgelegenen Lage, oder weil die Eigentümer nicht verkaufen wollten, nicht in Frage.

Mit den planerischen Feinheiten für den neuen Verbrauchermarkt und das ganze Gebiet werden sich Rat und Verwaltung in den nächsten Wochen und Monaten noch näher auseinandersetzen.

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