Die Stadt investiert erheblich für die Sicherheit der Fußgänger und Radfahrer / Bremsen für die Raser

Neue Ortsdurchfahrt für Embsen

Auch dieser zentrale Bereich wird neugestaltet.

Achim - EMBSEN (mb) n Nicht nur wegen des beantragten großen Sandabbaugebiets steht Embsen derzeit im Fokus der Stadtpolitik. Auch die Beruhigung der den Ort durchschneidenden Schnellstraße Landesstraße 167 hat sich für die Stadt Achim zu einem Großprojekt entwickelt.

Schon lange beschlossen, aber bis heute noch nicht begonnen ist der neue, von der Straße abgesetzte Radweg an der Landesstraße von Embsen bis Oyten. Wie auch Oyten trägt Achim ein Viertel der Kosten, das sich nach den bisherigen Schätzungen auf rund 200 000 Euro beläuft. Mit dem Landesanteil von rund 400 000 Euro sollen also insgesamt 800 000 Euro für die Sicherheit der Radfahrer in diesem Bereich angelegt werden.

Im Zusammenhang mit dem Radwegebeau, der nächstes Jahr begonnen werden soll, hat sich die Stadt zu weiteren Investitionen für die Sicherheit entschlossen. An der Kreuzung Breite Straße/Laheiter Straße soll eine Dunkelampel den Menschen das Überqueren des gefährlichen Bereiches erleichtern. Der Einmündungsbereich der Laheiter Straße wird zudem inklusive einer behindertengerechten Bushaltestelle sicherer. Auch die Einmündungen des Radekampswegs und des Fünfackernweges werden überschaubarer.

Durch Parkplätze und einen Mehrzweckstreifen auf der östlichen Seite wird die Ortsdurchfahrt zudem verengt und werden die Autofahrer zu geringeren Geschwindigkeiten gezwungen. Kosten zusätzlich zu den Investitionen für den neuen Radweg von 150 000 Euro.

Nun hat sich die Stadt Achim dazu entschlossen, zusätzlich an den beiden Ortseingängen Richtung Achim und Oyten Mittelinseln mit einer Querungshilfe für die Fußgänger zu bauen, die von Ortsbeginn an der Raserei Einhalt gebieten und den Nicht-Motorisierten das Erreichen der anderen Straßenseite ermöglichen sollen.

Einstimmig sprach sich der Embser Ortsausschuss in dieser Woche auch für diese Zusatzinvestition in Höhe von 80 000 Euro aus.

Im nächsten Jahr soll mit der Neugestaltung der Ortsdurchfahrt losgelegt werden, kündigte Steffen Zorn, Chef der Gebäude- und Grundstücksgesellschaft Achim, an.

Ortsvorsteher Cord Mindermann sieht bei den Einengungen und Inseln Probleme für die Landwirte mit ihren langen Gespannen und fragte, ob es nicht auch ein „paar Starenkästen“ täten.

Zu diesen Radarfallen als alleinige Lösung soll sich, so war zu hören, die Polizei skeptisch geäußert haben, denn Ortskundige würden nach gewisser Zeit bis zum Radarkasten rasen, dann scharf abbremsen, um dann wieder aufs Gaspedal zu treten bis zur nächsten Überwachungskamera.

Das bringe nicht mehr Sicherheit und Lebensqualität in den Ort.

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