Lebenshilfe im Landkreis: Abschied von Geschäftsführer Reiner Cordes / Nachfolger Jürgen Doldasinski

Neue Herausforderung meistern

Neubeginn und Abschied (v.l.): Michael Grashorn, Pädagogischer Leiter der Lebenshilfe, erste Vorsitzende Doris Löwe, der neue Geschäftsführer Jürgen Doldasinski, Vorgänger Reiner Cordes und zweiter Vorsitzender Wilhelm Dunker.

Landkreis - (mw) · Das Haus ist bestellt, nun möchte er etwas Neues machen: Reiner Cordes kehrt nach fast 20 Jahren als Geschäftsführer der Lebenshilfe im Landkreis Verden den Rücken. Seinen Nachfolger Jürgen Doldasinski präsentierte der Vorstand gestern auf einer Pressekonferenz. Doldasinski ist 52 Jahre alt und ebenfalls schon seit vielen Jahren in leitenden Positionen in der Behindertenarbeit tätig.

Die Arbeit des ausscheidenden Reiner Cordes ist zweifellos eng mit der rasanten Entwicklung der Lebenshilfe im Landkreis Verden verbunden. Als Cordes im Jahre 1991 den Posten des ersten hauptamtlichen Geschäftsführers übernahm, zählte das Unternehmen Lebenshilfe lediglich 60 Mitarbeiter. Mittlerweile sind in den verschiedensten Einrichtung im Landkreis 260 Männer und Frauen beschäftigt, die sich um die Belange der Menschen mit Behinderung kümmern. „Die Arbeit, gemeinsam Dinge zu gestalten, das hat mir immer sehr viel Spaß gemacht“, so Cordes.

Gestalten und beraten, da sieht der 50-Jährige auch künftig seine beruflichen Schwerpunkte. Er wird sich als so genannter Coach mit eigener Praxis selbstständig machen und Menschen bei deren Lebensplanung unterstützen. Eine entsprechende Zusatzausbildung hat der Posthausener bereits abgeschlossen.

Den Schreibtisch von Cordes wird Jürgen Doldasinski offiziell zum 1. Juni übernehmen. Es folgt eine Einarbeitungsphase von zehn Tagen, ehe der neue Geschäftsführer loslegen will. Doldasinski ist Diplom-Pädagoge, verheiratet, hat zwei erwachsene Töchter und wohnt in Weyhe. Wesentliche Stationen seiner bisherigen beruflichen Tätigkeit sind die siebenjährige Abteilungsleitung Behindertenhilfe im Verein für Innere Mission in Bremen sowie zwölf Jahre Arbeit als Geschäftsführer der Lebenshilfe Syke.

Für den Vorstand der Lebenshilfe Verden sei Doldasinski der richtige Mann am richtigen Platz: „Die Behindertenarbeit steht vor großen Herausforderungen“, betonte Vorstandsmitglied Wilhelm Dunker. Doldasinski selbst nannte die neuen Praxismodelle der Inklusion sowie betriebliches Risikomanagement. Dabei versteht sich der „Neue“ als Teamspieler, will Mitarbeiter und Eltern bei anstehenden Veränderungen von Beginn an mit ins Boot holen. Doldasinki: „Qualität entsteht im Dialog und Zufriedenheit im Betrieb bildet sich auch positiv auf die Kinder ab.“

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Fotostrecke: Werder verliert deutlich gegen Frankfurt

Fotostrecke: Werder verliert deutlich gegen Frankfurt

Unterwegs mit einem abgespeckten Slim-Bike

Unterwegs mit einem abgespeckten Slim-Bike

Skispringen: Der Kader der deutschen Herren für die Saison 2020/21

Skispringen: Der Kader der deutschen Herren für die Saison 2020/21

Hat Teslas Model Y das Zeug zum Bestseller?

Hat Teslas Model Y das Zeug zum Bestseller?

Meistgelesene Artikel

Ein erster Blick auf die „Markthöfe“

Ein erster Blick auf die „Markthöfe“

Adebar im Dauerstress

Adebar im Dauerstress

Beachclub im Verdener Allerpark: Baurecht verhindert schicke Gastro-Idee

Beachclub im Verdener Allerpark: Baurecht verhindert schicke Gastro-Idee

Kommentare