Aller-Weser-Klinik bietet „Reiki“ an

Neue Energie am Krankenbett

Nicole Simanowski (v.l.), Leiterin des Patientenmanagements, Reiki-Meisterin Petra Bartnik, Pflegedienstleiterin Christine Schrader, Reiki-Meisterin Petra Baas-Lipp und Krankenhausleiter Manfred Dzeik informierten gestern über das neue Reiki-Angebot in der Aller-Weser-Klinik.

Achim - (js) · Ein lauer Wind voll warmer Energie weht durch die Achimer Aller-Weser-Klinik: Ab sofort haben Patienten die Möglichkeit, ihre Genesung zu beschleunigen – mit der alternativen Behandlungsmethode „Reiki“. „Reiki“ stammt ursprünglich aus Japan, eine mögliche Übersetzung lautet: „universale Lebensenergie“. Krankenhausleiter Manfred Dzeik betont, dass es sich um ein ergänzenden Angebot zur Schulmedizin handelt, das den therapeutischen Bereich des Krankenhauses erweitere.

Was genau „Reiki“ eigentlich ist, wie es angewendet wird und wirkt, darüber informierten gestern im Rahmen einer Pressekonferenz die beiden „Reiki“-Meisterinnen Petra Bartnik und Petra Baas-Lipp aus Achim.

„,Reiki‘ funktioniert durch das Phänomen der Schwingungsänderung“, erklärte Petra Bartnik. Durch Handauflegen würden natürliche Schwingungen des Körpers in Einklang gebracht. So ließe sich Energie gewinnen. Ärger, Stress, Kopfschmerzen – „Reiki“ sei eine Methode, die immer richtig wirke, die immer die jeweils störenden Blockaden im Energiesystem des Körpers löse.

Patienten der Aller-Weser-Klinik können diese Methode gegen Kosten zusätzlich zu ihrer normalen Behandlung in Anspruch nehmen. „Wir vermitteln gerne“, sagt Krankenhausleiter Dzeik. Der Kontakt läuft über Petra Bartnik und Petra Baas-Lipp. Entweder wollen die beiden persönlich Hand anlegen, oder den Fall an einen Kollegen abgeben.

Mehr als 20 „Reiki“-Meister gibt es in der Region Achim. Um den Grad des Meisters zu erreichen, müssen zuvor mehrere Prüfungen bestanden werden. „,Reiki‘-Meister haben die japanische Kunst so verinnerlicht, dass sie sich jederzeit konzentrieren können und sich nicht aus der Ruhe bringen lassen. Dadurch ist es auch möglich, auf die Wünsche der Patienten einzugehen“, erläuterte Petra Bartnik. Ob der Patient Musik bei der Behandlung vorzieht, oder doch lieber Ruhe – vielleicht möchte er sogar eine Schlafmaske tragen – alles ist denkbar.

Besonders praktisch: die Sitzungen über jeweils eine bis anderthalb Stunden werden am Krankenbett durchgeführt. Auf diese Weise können auch bettlägrige Männer und Frauen das Angebot wahrnehmen.

Übrigens funktioniert die Schwingungsänderung durch die Kleidung hindurch – ja sogar ein Gipsverband würde kein Hindernis darstellen. Sanfte Berührungen am bekleideten Körper genügen, damit Energie in kraftvoller und konzentrierter Form zum Empfänger gelangt – sagt zumindest Petra Baas-Lipp. „Heilversprechungen können und dürfen wir natürlich nicht machen.“ Nur so viel: Beide „Reiki“-Meisterinnen sind mit ihren Ergebnissen zufrieden.

Wer Lust hat, sollte sich nicht scheuen, die Methoden selber zu lernen – „im Grunde kann das jeder“, behauptet Petra Baas-Lipp. „Das Besondere am ,Reiki‘ ist, dass dabei keine Energie verloren geht. Die ,Reiki‘-Meister wirken wie ein Kanal. Sie lassen Energie fließen, geben aber keine ab und werden somit auch nicht müde.“ Ein weiterer Vorteil: „Reiki“ lässt sich auch alleine praktizieren. Wer seine Energie zu lenken weiß, dürfte auch die eigene Heilung beschleunigen könnnen.

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