Kindergarten auf dem Gelände der Stadtwaldfarm / Zuschuss von 16 500 Euro

15 neue Betreuungsplätze

Verden - Der Ausschuss für Jugend, Sport und Soziales hat die Errichtung eines Waldkindergartens auf dem Gelände der Stadtwaldfarm befürwortet. Sieben Mitglieder stimmten für die Errichtung, eins enthielt sich. Start soll der 1. August sein.

Die Stadt soll laut zugestimmtem Beschlussentwurf der Lebenshilfe im Landkreis Verden einen Investitionszuschuss von 16 500 Euro gewähren. Die Gesamtkosten betragen 48 500 Euro, der Landkreis übernimmt davon 22 000 Euro, die Lebenshilfe 10 495 Euro.

Die jährlichen Betriebskosten belaufen sich für die Stadt auf bis zu 76 000 Euro. Die Mittel werden in diesem Jahr durch Einsparungen finanziert. In den folgenden Haushalten seien die Kosten allerdings noch nicht berücksichtigt worden. Auf dem Gelände der Stadtwaldfarm werden eine Blockhütte und eine Humustoilette errichtet. So werden 15 weitere Kinderbetreuungs-Plätze geschaffen, obwohl es in Verden genügend Betreuungsmöglichkeiten für Kinder zwischen drei bis sechs Jahren gebe.

„Mit dem neuen Kindergarten möchten wir ein zusätzliches Angebot für Eltern schaffen“, sagte Jürgen Doldasinski, Geschäftsführer der Lebenshilfe in Verden. Er war ebenfalls bei der Ausschusssitzung anwesend. Die vorherigen Planungen hatten einen normalen Kindergarten mit zwei Gruppe vorgesehen. Die grobe Planung für eine Gruppe hat einen städtischen Anteil von 200 000 Euro ergeben.

Ulla Schobert vom Bündnis 90/Die Grünen begrüßte das Konzept: „Wir freuen uns über das neue Angebot. Wir unetrstützen die Lebenshilfe bei ihren Bemühungen.“ Aber Inklusion sei ein wichtiger Aspekt bei dem Projekt. Das liege auch Geschäftsführer Jürgen Doldasinski am Herzen. „Zurzeit hat der Waldkindergarten keine Betriebserlaubnis für Kinder mit Behinderung aber wir hoffen, dass wir die Zusage im Laufe des Betriebes erhalten.“ Auch die Mitglieder der CDU/CSU waren für das Konzept. Sven Sotthorff und Anja König sprachen sich für eine Untergrenze an Anmeldungen aus, um kostendeckend zu arbeiten. Der Ausschuss einigte sich bei der Vorlage auf zehn Kinder in der Startphase. Die Lebenshilfe bestätigte, dass bereits fünf Anmeldungen vorliegen. Auch die SPD stellt sich hinter das Vorhaben. · at

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