„Kunst Kultur Kirchlinteln“: Ortschaften stellen Programme auf die Beine / Schönes lockt an zwei Tagen nach Armsen

„Natürlich macht Klein-Worpswede mit“

Diese gut gelaunten Armsener freuen sich auf viele Gäste im Naturidyll (v.l.): Gastgeberin Heide Gildmann, Malerin Marion Palm, Herbert Uelzen mit seinen Speckstein-Objekten, Wolfgang Panning (stehend) mit seinen ungewöhnlichen Naturobjekten, Gertrud Koch von den Armsener Hobbykünstlern und Peter Wiechert mit seinen Holzskulpturen.

Armsen - (rei) · „Als wir von ‚Kunst Kultur Kirchlinteln‘ hörten, haben wir nicht gezögert. Natürlich, dass Klein-Worpswede da mitmacht!“ Die Organisatoren des Kulturwochenendes um Ortsvorsteher Friedel Koch nicken lachend. Die Armsener sind stolz auf ihr tolles Programm an zwei Standorten, dass sie für den 21. und 22. August, wenn sich die gesamte Gemeinde von ihrer kreativen Seite zeigt, auf die Beine gestellt haben.

Los geht es auf Ohloffs Hoff (auf dem Kamp 4) um 11 Uhr mit einem Frühschoppen vom Schützenverein. Während der Besucher sein Kaltgetränk genießt, kann er sich an knackigen plattdeutschen Sketchen der Theatergruppe des Heimat- und Kulturvereins erfreuen: Um 11.15 Uhr heißt es „Angst för der Ehe“ (gespielt von Astrid Boht und Kathrin Bäkefeld), um 11.45 Uhr „Jakob un Hein un de Levensretter“ (Friedhelm Dehnbostel und Jörg Meyer), um 12.15 Uhr „Geiht nich“(Melanie Meyer und Olaf Schöpe) und um 12.45 Uhr „De Sönndachsspaziergang“ (Bernd Hartendorf und Rolf Früchtenicht).

Hungrige müssen in Armsen nicht darben. Es gibt Spezialitäten rund um die Knolle: Kartoffelsuppe und -puffer, Folienkartoffeln mit Quark... Und wem die Knollen schmecken, kann diese gleich säckeweise erwerben.

Floristische Dekorationen zeigt Silke Heemsoth-Rohlfing, Monika Bohlmann informiert über Handarbeiten und stellt diese auch aus, Steffi Jahnke bringt selbst entworfenen Schmuck mit und Heinz Landig zeigt seine Drechselarbeiten. Um 17 Uhr kann man ihm bei einer kleinen Vorführung über die Schulter schauen.

Und weil man im kleinen Künstlerdorf nicht gegeneinander, sondern gemeinsam agiert, haben sich die beiden Standorte gut abgesprochen. „Zur Kaffeezeit geht es an beiden Tagen mit dem Programm im Armsener Naturidyll weiter“, so Karin Landig. Und damit sich auf dem Weg dorthin keiner verläuft, gibt es gegen 14.30 Uhr Gästeführungen vom Hof Heemsoth zu den zweiten Gastgebern, Heide Gildmann und Heinz-Hermann Norden, an die Wasserstraße 7. Im Naturi dyll zeigen verschiedene Künstler ihre Arbeiten, stehen für Gespräche zur Verfügung und auch sie stellen ihre Werke zum Verkauf. Mit dabei sind Marion Palm mit Bildern, Herbert Ueltzen mit Specksteinarbeiten, Peter Wiechert mit Holzskulpturen, die er mit der Motorsäge fertigt und Wolfgang Panning mit seinen ungewöhnlichen Naturobjekten. Auch Werke der Hobbykünstler des Heimat- und Kulturvereins werden gezeigt.

Um 15 Uhr wird im Natur idyll das Kinder-Trompetentrio auftreten, um 15.30 Uhr gibt es plattdeutsche Sketche von Armsener Kindern (angeleitet von Heinz Dieter Wieters und Astrid Heemsoth). Der Auftritt der Armser Dörpsänger folgt um 16 Uhr. Zu dieser Zeit können interessierte Kinder außerdem das Material Speckstein unter Anleitung von Künstler Herbert Uelzen kennenlernen. Zwischendurch gibt es immer mal wieder Volkslieder auf der diatonischen Handharmonika von der Gastgeberin. Und weil so viel Kunst und Kultur hungrig macht, gibt es im Naturidyll Kaffee, Kuchen, Honig-Eis, Blaubeer-Honigweinbowle (mit und ohne Alkohol) und ab 16.30 Uhr zusätzlich Wildspezialitäten vom Grill. Außerdem kann man hier Imkerei-Produkte erwerben: Honig, Met, Marmeladen, Blütenpollen, Kerzen und Teelichter, und, und, und...

Das Programm ist so aufgeteilt, dass man keine Vorführungen verpassen muss. Die Veranstalter weisen außerdem darauf hin, dass die Veranstaltungsorte in Armsen an beiden Tagen in der Zeit von 11 bis 18 Uhr geöffnet sind.

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