Turnerbund und Feuerwehr Uphusen freuen sich über neue, größere Räumlichkeiten

Nach Brand nun schöneres Heim

Bürgermeister Uwe Kellner (links) übergab das Hausrecht an TBU-Chef Werner Klug und Ortsbrandmeister Werner Seecamp.

Achim - UPHUSEN (mm) · „Die Geschichte ist positiv ausgegangen“, stellte Bürgermeister Uwe Kellner gestern bei der feierlichen Wiedereinweihung des Feuerwehrhauses und des Sportlerheims in Uphusen fest. Nach dem vorsätzlich gelegten Großbrand im Februar 2009, durch den das Vereinsheim des Turnerbundes Uphusen (TBU) im Innern vollständig und der von der Freiwilligen Feuerwehr genutzte Gebäudeteil erheblich zerstört worden war, kann sich der TBU nun über einen So-gut-wie-Neubau freuen.

Dabei hatte es nach dem Tiefschlag Anfang vergangenen Jahres insbesondere zwischen dem Sportverein und der Stadt heftige Auseinandersetzungen gegeben. Kellner erinnerte daran, dass das Schadensgutachten Monate später als geplant fertig geworden war und der TBU zwischenzeitlich am liebsten neben der Sporthalle neu gebaut hätte, was aber aus Kostengründen scheiterte. Nach dem Baubeginn an alter Stätte am Arenkamp im Oktober sei dann noch der lange Winter dazwischen gekommen. Doch im Juni hätten Verein und Feuerwehr endlich die neuen Räumlichkeiten beziehen können.

Das Konjunkturpaket II des Bundes habe eine beschränkte Ausschreibung erlaubt, und so seien von den 18 an den Arbeiten beteiligten Firmen bis auf eine alle aus Achim und umzu gekommen, hob der Bürgermeister erfreut hervor. Und auch, dass alles statt der veranschlagten 570 000 lediglich 420 000 Euro gekostet habe. „Damit sind wir mit der Versicherungssumme hingekommen.“ Neben den Handwerkern hätten dazu auch die Eigenleistungen von Feuerwehr und Sportverein beigetragen.

Der auf den alten Flachbau draufgesattelte Neubau biete einige Vorteile. Dank des Satteldachs gebe es nun eine nach außen gehende Entwässerung, und über der neu eingezogenen Brandschutzdecke verfüge der TBU nun über 55 Quadratmeter mehr Nutzfläche.

Auch Ortsausschuss-Vorsitzender Hans-Jürgen Wächter sprach von „besseren Bedingungen“ für Feuerwehr und Sportverein, die nun weiter unter einem Dach blieben. Wohl alle Beteiligten seien zufrieden.

Insbesondere der neue große Raum mit Trenntür sei auf ein „modernes Vereinsleben“ zugeschnitten, meinte TBU-Vorsitzender Werner Klug. Neue Angebote wie Jazz-Dance würden dadurch möglich. Er dankte Architekt Wolfgang Meinke, Kassenwart und „Bauleiter“ Manfred Schütte sowie den Spendern, allen voran der Kreissparkasse, für ihren Beitrag.

Ortsbrandmeister Rainer Seecamp erwähnte ebenfalls die Sponsoren, aber auch das Anpacken vieler Feuerwehrleute bei der Sanierung. „Wir haben nun eine bessere Ausstattung.“

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