Musikfest Bremen gastiert im Dom / John Butt und Dunedin Consort aus Schottland

Drei bedeutende Werke Mozarts

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Blicken mit Vorfreude auf das Konzert im Verdener Dom: Prof. Thomas Albert (l.) und Thomas Windgassen.

Verden - Seit 2002 ist ein Gastspiel im Verdener Dom eine feste Größe im Programm des Musikfests Bremen. Auch in diesem Jahr können sich die Besucher wieder auf ein ganz besonderes Programm freuen. Am Freitag, 18 September, präsentiert das Festival dank erneuter Unterstützung der EWE um 20 Uhr das Konzert „Mozart 1791“.

Hinter diesem Titel verbergen sich drei Werke, die der Salzburger Komponist in seinem letzten Lebensjahr geschaffen hat: Die Ouvertüre aus der „Zauberflöte“, das berühmte Klarinettenkonzert A-Dur KV 622 und das nicht minder berühmte Requiem in einer neuen Edition des Mozart-Forschers David Black. Die ausführenden Künstler sind John Butt und sein Vokal- und Instrumentalensemble Dunedin Consort sowie Klarinettist Eric Hoeprich und international renommierte Gesangssolisten.

John Butt und das schottische Instrumental- und Vokalensemble Dunedin Consort sind in Verden keine Unbekannten. Im Rahmen des Musikfestes musizierten sie bereits 2012 im Dom und rissen das Publikum mit Händels „Messiah“ zu Begeisterungsstürmen hin.

Bei einem Pressegespräch berichteten Musikfest-Intendant Professor Thomas Albert und Thomas Windgassen, Leiter der EWE Geschäftsregion Cuxhaven/Delmenhorst Näheres. Domkenner Thomas Albert zeigte sich wieder einmal begeistert von der Architektur und Akustik des Verdener Wahrzeichens. Das diesjährige Programm sei ein ganz besonderes Projekt und passe vom Klangbild hervorragend in den Dom.

„Nach großen Oratorien von Händel in den Vorjahren gibt es in diesem Jahr mit Mozart 1791 ein gemischtes Programm mit weltlichen und sakralen Elementen des Salzburger Komponisten“, erklärt der Intendant. Die drei Kompositionen, die im Dom erklingen, seien drei der bedeutendsten und bis heute unübertroffenen Werke Mozarts. „Die Zauberflöte ist eines der komplexesten und kompliziertesten Stücke, bereits die Ouvertüre zeigt die ganze Palette“, so Albert. Mit dem Klarinettenkonzert, seinem letzten vollendeten Instrumentalwerk, schuf Mozart das Referenzwerk für dieses Instrument schlechthin.

Das Requiem d-Moll wiederum blieb unvollendet und wurde im Auftrag seiner Witwe Constanze von Mozarts Schüler Franz Xaver Süßmayr vervollständigt. John Butt und sein Dunedin Consort nähern sich diesem Werk auf eine ganz besondere Weise. Im Verdener Dom werden sie das Requiem anhand der 2013 entstandenen neuen Edition von David Black zur Aufführung bringen. Diese Fassung wurde bereits mit einem Gramophone Award ausgezeichnet. „Black hat vermutlich mit der größten Authentizität die Partitur hergestellt, so wird das damals geklungen haben. Bei dieser Fassung ist der Gedanke Mozarts glaubhaft zu Ende getragen worden. Das bietet eine ganz neue, spannende Sicht auf dieses berühmte Werk“, erklärt Thomas Albert.

Dementsprechend groß ist auch die Vorfreude auf dieses Konzert seitens der EWE. Seit 2002 ist sie für zahlreiche Gastspiele in der Nordwestregion fester Partner des Musikfests Bremen. „Ein vielfältiges kulturelles Angebot trägt wesentlich zur Lebensqualität einer Region bei und deshalb gehört für die EWE die Förderung von Kunst und Kultur zu den zentralen Bestandteilen der unternehmerischen Verantwortung“, so Windgassen.

ahk

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