Das Publikum in der Achimer Aula war wieder von der musikalischen Zeitreise hingerissen

Musical-Stars machten viel Freude

Die Truppe der Musical-Company begeisterte abermals mit gesanglichen Glanzleistungen und gelungener Präsentation.

Achim - (häg) · Immer zu Beginn eines Jahres lädt das Achimer Kreisblatt zu einer musikalischen Zeitreise mit Kreuzfahrtcharakter. Auf der Kommandobrücke des Musikdampfers für gehobene Ansprüche auch diesmal wieder das Ensemble um Regisseurin Colby Thomas und Orchesterchef Axel Törber, der in der Aula des Cato Bontjes van Beek-Gymnasiums gewohnt souverän moderierte und durch die „Musical Night“ führte.

Das „Showboat“ nahm langsam Fahrt auf, dann aber mächtig. Als Simon Tunkin, der in London und Hamburg die Hauptrolle im „Phantom der Oper“ sang, „Ol`Man River“ aus dem Musical-Klassiker, erstmals 1927 aufgeführt, anstimmte, war das Publikum bereits nachhaltig beeindruckt von der Qualität des gesamten Ensembles.

Eine Tournee-Truppe zwar, aber eine von hohen Graden. Die Mischung aus Spiel- und Singfreude sowie die immer präsente Professionalität aller Akteure hebt diese Musical-Night deutlich heraus aus dem (Über-)Angebot musikalischer Veranstaltungen.

Natürlich ist alles live, natürlich gibt es Kostümwechsel im Minutentakt, natürlich beherrschen alle Bühnenakteure die ganze Palette mimischer und choreographischer Ausdrucksmöglichkeiten, und natürlich sind sie jederzeit imstande, die verschiedensten gesanglichen Rollen anzunehmen und auszufüllen.

Kopf der Truppe ist Corie Townsend: Amerikanerin, Energiebündel und hoch dekorierter Musical-Star. Die Texanerin Townsend ist Choreographin der Show, aber in ihr Gleiche unter Gleichen. Ihre Kollegen waren: Tracey Plester, Alexandra Gentzen, Bradey Swenson und schon erwähnter Simon Tunkin.

Das Ensemble sang und spielte sich mit Leichtigkeit und Können durch die schillernde Musical-Welt. Es machte Halt im „Cabaret“, schnurrte mit „Cats“ oder gewann dem schlechtem Wetter die guten Seiten ab. Mit „Singing in the rain“ lässt sich auch im Platzregen die schlechte Laune vertreiben. Gene Kelly machte es vor, Bradey Swenson ihm nach. Nicht fehlen durfte „Der König der Löwen“, „Evita“, „Die Hexen von Oz“, Udo Jürgens mit seinen komponierten Lebensweisheiten und schon gar nicht „Billy Elliot“. Das tanzende Wunderkind - schon als Film erfolgreich, gewiss ebenso auf der Bühne. Die Musik schrieb Sir Elton John.

Am Ende der dreistündigen Musical-Night gab es für alle Künstler langen und begeisterten Applaus.

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