Ortsrat Ottersberg formuliert Prioritäten bei verkehrlichen Bauvorhaben

Mini-Kreisel oben auf Liste

Ottersberg - Die jetzige Urnengemeinschaftsanlage auf dem Ottersberger Friedhof ist zu klein geworden. Deshalb beschloss der Ortsrat in seiner jüngsten Sitzung am Montagabend, die Urnengemeinschaftsanlage zu erweitern.

„Dieses halbanonyme Gräberfeld wird sehr rege angenommen. Wegen der großen Nachfrage müssen wir es erweitern“, sagte Bauamtsleiter Ralf Schack. Und: „Es ist zeitgemäß. Denn alleine wir als Kommune müssen 80 Gräber pflegen.“ Reiner Schnäpp war begeistert: „Das ist eine super Sache. Wir sollten das Gräberfeld erweitern.“ Er erinnerte daran, auch auf dem kommunalen Otterstedter Friedhof ein derartiges Gräberfeld einzurichten. Viele aus dem Ort hätten ihn darauf angesprochen, so Schnäpp. Der Ortsrat votierte einstimmig für die Erweiterung der Gemeinschaftsanlage in Ottersberg.

Im Anschluss beschäftigte sich der Ortsrat mit Absichtserklärungen und Wünschen hinsichtlich verkehrlicher Maßnahmen. Diese Liste soll an den zuständigen Fachausschuss des Gemeinderates weitergeleitet werden. Ganz oben auf der Wunschliste steht ein Mini-Kreisel für den Einmündungsbereich Grüne Straße / Lange Straße / Am Damm. Auch aus der Bevölkerung werde immer wieder nach dem Bau des Kreisels gefragt, berichtete Eckhard Bruns seitens der Gemeindeverwaltung.

Dreht man sich bei der Planung des Kreisels im Kreis? „Wir stimmen uns derzeit mit der Behörde ab, weil hier zwei Landesstraßen betroffen sind. Probleme bereiten noch die Zufahrten zum Biomarkt“, erläuterte Ralf Schack. „Den Bau des Mini-Kreisels und die Möglichkeit des Baus einer Umgehungsstraße sollten wir anmelden. Es schadet nicht, das Für und Wider abzuwägen“, äußerte sich Tim Weber (FGBO).

„Beim Ausbau der Bahnhofssüdseite hängt man am Tropf der Bahn“, schilderte Bruns zu einem anderen Punkt der Liste. Thema seien auch immer wieder die Überquerungshilfen in Höhe des Einkaufszentrums Am Damm. Und noch auf ein weiteres Problem verwies Eckhard Bruns: Wer als Radfahrer aus dem Ort über die Wümmebrücke und den kleinen Parkplatz zu den Sportanlagen fahre, der dürfe diesen Weg keinesfalls zurückfahren, sonst verhalte er sich verkehrswidrig, weil im Bereich des Parkplatzes es sich um eine Einbahnstraße handele. Der Ortsrat staunte. Einfach nur ein Schild hinstellen ginge nicht, betonte Bruns. Reiner Schnäpp (SPD) verlangte hier eine Beratungsvorlage von der Verwaltung bis zur nächsten Ortsratssitzung, um das Problem zu lösen.

Zumindestens verständigte sich der Ortsrat darauf, den Kreiselbau und die Umgestaltung der Bahnhofssüdseite als Vorhaben mit der höchsten Priorität beim Fachausschuss des Rates anzumelden. · woe

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