Kunst-Schau im Clüverhaus vom Arbeitskreis Down-Syndrom und Verdener Schülern

Der Mensch und das Wasser

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Kinder und Jugendliche mit oder ohne Down-Syndrom, sowie Erwachsene setzten sich im Rahmen des Projektes „Malen nach/zu Mythen und Geschichten“ mit Märchen auseinander, in denen Wasser eine zentrale Bedeutung einnimmt.

Achim - Zu einer Märchenreise durch Europa laden die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft (AG) „Malen nach/zu Mythen und Geschichten“ zurzeit die Besucher des Achimer Cafés im Clüverhaus ein.

Die 14 Teilnehmer beschäftigten sich in den vergangenen Monaten vor allem mit Sagen, in denen Wasser eine besondere Rolle spielt.

Nachdem sie von den Leiterinnen des Lehrgangs, Lehrerin Jutta Liebetruth und Künstlerin Dörte Pertiet aus Verden, einige Beispiele vorgelesen bekommen hatten, bildeten sie ihre Assoziationen mit Buntstiften, Aquarell-, und Acrylfarben auf Leinwänden und Papier ab.

„Quellen, Brunnen, Bäche, Flüsse, Seen und Meere haben in vielen Märchen eine große Bedeutung. Anhand der Erdichtungen wurde und wird bis heute demonstriert, wie wichtig Wasser für das Leben der Menschen ist“, erläuterte Liebetruth während der Vernissage.

Die Pädagogin, die am Gymnasium am Wall (GAW) in Verden unterrichtet, gab auf der Ausstellungseröffnung einige Beispiele für Mythen, in denen Wasser einen hohen Stellenwert einnimmt. So ist in der Geschichte „Frau Holle“ unter anderem der Brunnen das Tor zum Himmel, und in der Erzählung „Der Froschkönig“ fällt der goldene Ball der Königstochter in den Teich.

Des Weiteren wies die Studienrätin auf zwei Besonderheiten der AG hin. Zum einen nehmen an ihr sowohl Mitglieder des Arbeitskreises Down-Syndrom, als auch Schüler des GAW sowie einige andere interessierte Kinder und Erwachsene teil.

Zum anderen handelt es sich bei dem Kursus um ein Comenius-Projekt, also um ein Programm der Europäischen Union (EU). Dieses hat das Ziel, die Zusammenarbeit der Schulen innerhalb der EU sowie die Mobilität der Pennäler und Lehrer zwischen den Ländern zu fördern. Das GAW hat in folgenden Ländern Comenius-Partnerschulen: Norwegen, Bulgarien, Türkei, Frankreich und Spanien. Manche Schüler, die sich in die Kunstwerkstatt einbringen, reisen noch in diesem Jahr in einige dieser Staaten, um sich vor Ort über den Aspekt „Wasser“ auszutauschen. „Ein sehr schönes Projekt“, stellte Lehrerin Susanne Hoffmann fest. Es erweitere nicht nur den Horizont, sondern auch den englischen Sprachschatz der Jugendlichen.

Musikalisch wurde die Vernissage von der Schülerin Pia Müller umrahmt. Die Ausstellung ist noch bis Sonntag, 31. März, während der Öffnungszeiten des Cafés im Clüverhaus in Achim zu sehen. · as

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