Malwettbewerb zum Thema in den Schulen / Vier erste Plätze vergeben / Ausstellung in der Kreissparkasse Verden

Mehr Mädchen in die Feuerwehr

Dr. Beate Patolla, Hans-Hermann Fehling und Regina Tryta (v.l.) mit den Preisträgern.

Verden - VERDEN (wen) · Wie wichtig es ist, sich einer funktionierenden Freiwilligen Feuerwehr sicher zu sein, haben die spektakulären Brände der vergangenen Wochen gezeigt. Aber nicht nur in diesen Zeiten genießt die Feuerwehr von vielen Seiten Anerkennung und Unterstützung. Der Landkreis Verden hat sich längst einem Projekt zur Frauenförderung angeschlossen, das am Rande einer Jugendfeuerwehrdelegiertenversammlung auf Bundesebene entstanden war.

Unter dem Motto „Damit‘s nicht brenzlig wird: Mädchen in die Feuerwehr“ hat inzwischen ein Malwettbewerb an Schulen stattgefunden, der speziell Mädchen, aber auch den männlichen Nachwuchs für die Feuerwehr begeistern soll.

Gestern fand in der Kreissparkasse Verden die Auszeichnung der Gewinner statt. Alle 48 Bilder bleiben in einer kleinen Ausstellung noch eine ganze Weile zu sehen. Es lohnt sich, die schwerpunktmäßig in Rot gehaltenen Bilder einmal anzuschauen, denn das Ergebnis hat Kreisbrandmeister Hans-Hermann Fehlig ebenso gut gefallen wie der Ersten Kreisrätin Regina Tryta und Dr. Beate Patolla von der Kreissparkasse.

Kein Wunder also, dass vier Bilder auf den ersten Platz kamen. Gemalt von Veronika Weiss, Bolshakova Stanislava, Johannes Rosebrock, Simone Clüver, Emma Scheidereiter, Sabrina Rehbock, Celina Kastell, Leon Scholand, Patrick Schmechel, Timo Fortriede, Lukar Müller, Eike Pankoke, Justin Palik und Rehber Tobrak. Allesamt besuchen fünfte beziehungsweise sechste Klassen an Schulen in Verden, Langwedel und Kirchlinteln.

Hans-Hermann Fehling freute sich naturgemäß am meisten über die Werbung für die Feuerwehr und nannte Zahlen: 199 von 699 Mitgliedern in Jugendwehren sind Mädchen. In der Gemeinde Kirchlinteln gibt es eine vergleichsweise starke Jugendwehr, die gleichzeitig mit einer der größten Mädchengruppen aufwarten kann. Fehling: „Weil sich die aktive Wehr zum größten Teil aus dem Nachwuchs in den Jugendwehren zusammensetzt, wird dort in der Regel für Unternehmungen und Geselligkeit viel getan.“

Ab 14 Jahren werden Mädchen und Jungen in die Jugendwehr aufgenommen. Ab 16 Jahren dürfen sie am aktiven Dienst teilnehmen. Bis dahin spielen Ausflüge in den Heidepark Soltau, Grillabende oder Schwimmbadbesuche die größere Rolle. Freilich findet auch die Auseinandersetzung mit Feuerwehrtechnik statt.

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