Volksbank Etelsen wird umgestaltet und modernisiert / 400 000-Euro-Investition

Mehr Beratungsplätze rund um neue „Servicezone“

Geschäftsstellenleiter Hermann Rippe (l.) und Bereichschef Ralf Radeke präsentieren vor dem Ausweichquartier die Baupläne.
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Geschäftsstellenleiter Hermann Rippe (l.) und Bereichschef Ralf Radeke präsentieren vor dem Ausweichquartier die Baupläne.

Etelsen - Die Kunden der Volksbank in Etelsen werden rund zwei Monate lang in einem Container bedient. Denn das benachbarte Institutsgebäude ist nun eine Baustelle. Die Geschäftsräume der Bank an der Bahnhofstraße werden grundlegend saniert und umgestaltet.

Ende April soll das „ganz neue Outfit“ innen und außen fertig sein. „Die Volksbank Aller-Weser eG wird die Räumlichkeiten ihrer Geschäftsstelle in Etelsen zeitgemäß und nach energetischen Erfordernissen modernisieren und diese innerhalb des bisherigen Gebäudes den aktuellen Kundenansprüchen anpassen“, informierte Wolfgang Dreyer vom Vorstand gestern bei einem Pressegespräch im nahe gelegenen Café Rotermundt. Statt den bisher zwei Beratungsplätzen in der Filiale werde es dort künftig drei geben.

Damit komme die Bank mit Hauptsitzen in Hoya und Verden dem Wunsch der Kunden nach mehr Diskretion und der Beratung in geschlossenen, modernen Räumlichkeiten nach. „Es ist uns sehr wichtig, diesem Kundenwunsch zu entsprechen, denn Kundenzufriedenheit steht bei uns an erster Stelle“, erklärten Dreyer, Geschäftsstellenleiter Hermann Rippe und der für Etelsen mit zuständige Marktbereichsleiter Thedinghausen, Ralf Radeke, übereinstimmend.

„Eine gelungene Kombination aus diskreten Beraterplätzen in den neuen Büros und ein großzügiger Servicebereich“ werde für eine angenehme Atmosphäre sowohl für die Kunden als auch für die Mitarbeiter sorgen. „Der Selbstbedienungsbereich wird besser in die Bank integriert. Wer am Automaten steht, kann Blickkontakt zum Personal aufnehmen“, erläuterte der für den Betriebsbereich bei der Volksbank Aller-Weser verantwortliche Prokurist Stefan Buchholz.

Von der Etelser Geschäftsstelle aus würden immerhin mehr als 2 000 Kunden betreut, berichtete Dreyer. Die letzte grundlegende Sanierung an dem Gebäude sei 1988, also schon vor 25 Jahren, vorgenommen worden. 400 000 Euro investiere die Bank nun in den Umbau ihrer nördlichsten Filiale.

Dabei stünden Wärmedämmung und weitere energiesparende Maßnahmen mit obenan. Aber Vorstandsmitglied Dreyer verspricht auch eine neue Optik: Die geplante Glas-Klinker-Holz-Fassade werde gut in die Umgebung passen. Die Aufträge führten überwiegend Handwerker aus der Region aus.

Während der Bauphase stehen den Kunden mobile Räume neben dem Bankgebäude zur Verfügung. „Dort ist der Bankbetrieb im vollen Umfang möglich“, betont Hermann Rippe, der sich zusammen mit seinen Mitarbeiterinnen Manuela Klein, Helga Kordes und Christine Prahl schon auf das Arbeiten in der „neuen Bank“ freut.· mm

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