32 Feuerwehr-Jugendteams aus dem Landkreis gaben gestern alles bei „Spiel ohne Grenzen“in Achim

Luttum vor Baden und Ottersberg

Die Vertreter der zehn erstplatzierten Mannschaften freuen sich hier zusammen mit Kreis-Jugendfeuerwehrwart Sven Kakies (links).

Achim - ACHIM / LANDKREIS (as) · Unter dem Motto „Jugendfeuerwehr - Freundschaft fürs Leben“ bestritten am gestrigen Sonntag 32 Nachwuchsteams aus dem gesamten Landkreis Verden das schon traditionelle „Spiel ohne Grenzen“.

Das Turnier wurde in diesem Jahr von der Stadtjugendfeuerwehr Achim ausgerichtet. An zwölf Stationen ging es nicht nur um Schnelligkeit, sondern auch Geschicklichkeit und Denkvermögen waren gefordert.

So mussten die sechsköpfigen Gruppen soviel Wasser wie möglich mit verschiedenen Geräten wie einem Saugkorb oder einem B- und C-Strahlrohr ans Ziel bringen oder Golfbälle durch einen verknoteten Schlauch befördern. Es gab Teams, die in der vorgegebenen Zeit den einen oder anderen Punkt erlangten, aber auch andere, die ohne Zähler zur nächsten Station gingen.

Klettern durch einen HulaHoop-Reifen oder Tonnenrennen gehörten ebenfalls zum Programm. Trotz des Regens waren die Teilnehmer im Alter von 10 bis 18 Jahren mit viel Spaß und Elan bei der Sache. „Wir können mit dem Wetter umgehen, schließlich sind wir Wasser gewohnt“, erklärte Jan Grupe, Fachbereichsleiter Öffentlichkeitsarbeit der Kreisjugendfeuerwehr.

Die Stationen waren von den Betreuern der einzelnen Achimer Jugendfeuerwehren vorbereitet worden und wurden von ihnen auch betreut.

Um lange Wartezeiten zu verhindern, reisten die Teams ab 10 Uhr gestaffelt an. Das hat sich laut der Organisatoren in den Vorjahren bewährt.

„Ich finde es hier lustig, und es macht mir sehr viel Spaß“, berichtete die 14-jährige Lavinia Guth. Sie sei seit vier Jahren in der Feuerwehr. Aus Fischerhude/Quelkhorn reisten Jens Legien und Robin Heitmann an. Sie gaben ihren Ehrgeiz zu und wollten unbedingt unter die ersten Fünf.

Natürlich war auch für das leibliche Wohl der Gäste gesorgt. So gab es Bratwurst, Pommes und Kuchen sowie alkoholfreie Getränke.

Kurz nach 16 Uhr stand die Siegerehrung an. Doch vorher wurde der stellvertretende Jugendfeuerwehrwart Thomas Isensee noch für langjähriges Engagement im Bereich der heranwachsenden Brandbekämpfer mit der Floriansmedaille der Niedersächsischen Jugendfeuerwehr ausgezeichnet.

Danach machte es Kreis-Jugendfeuerwehrwart Sven Kakies spannend. Er hob die Badener Kinderfeuerwehr hervor, die sogar außer der Reihe mit drei Gruppen an den Spielen teilgenommen habe. Erst danach verkündete er die Plätze: Es gewann Luttum vor Baden 2 und Ottersberg 1. Die Siegermannschaft erhielt neben der üblichen Trophäe einen erstmalig vergebenen, vom Kreis-Brandschutzausschuss-Vorsitzenden Jens Richter gestifteten Wanderpokal.

Aber nicht nur die drei Ersten hatten Grund zur Freude, sondern auch die viert- und fünftplatzierten Teams aus Holtum (Geest) und Uesen. Alle fünf vorderen Mannschaften nämlich qualifizierten sich für das „Spiel ohne Grenzen“ auf Bezirksebene am 19. September in Boltersen im Landkreis Lüneburg.

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