Wolfgang Broses Abschied als Parcours-Logistiker: Dankeschön-Abend für Helfer bei der VER-Dinale

Letzter Mann der ersten Stunde

Wolfgang Brose mit Blumen und Stallplakette. An seiner Seite Kurt-Henning Meyer (rechts) und Michael Dienst. Foto Dombek

Verden - (dom) · Der Dankeschön-Abend für die ehrenamtlichen Helferinnern und Helfer beim Hallenreitturnier VER-Dinale im Landgasthof „Zur Linde“ in Groß Hutbergen war für Wolfgang Brose zugleich der Abschied als Parcours-Logistiker. Kurt-Henning Meyer, Vorsitzender des Rennvereins Verden, würdigte auch im Namen von Gerd Clasen, Chef des mitveranstaltenden Reitvereins Graf von Schmettow, die Verdienste Broses. Als „letzter Mann der ersten Stunde“ ging er nach 35-jähriger „Dienstzeit“ auf eigenen Wunsch in den Ruhestand.

Brose sei für die Logistik des Parcoursaufbaus und für den Hallenboden verantwortlich gewesen und habe diese Aufgabe immer verantwortungsvoll erledigt, lobte Meyer den langjährigen Mitarbeiter. Hierzu gehörte, dass für den jeweiligen Parcours die Hindernisse rechtzeitig bereit standen. Die Vorarbeiten begannen schon Wochen vor Beginn der Veranstaltung, weil die Art und Anzahl der Hindernisse frühzeitig festgelegt werden musste.

Auch für einen guten Hallenboden sei Brose zuständig gewesen. Bei seiner langjährigen Tätigkeit arbeitete er mit vier Parcours-Chefs zusammen: Hans-Joachim Thiede, Wilhelm Meimbresse, Hans-Werner Sattler und jetzt aktuell mit Christa Jung. Meyer überreichte Brose einen Blumenstrauß und eine Stallplakette der VER-Dinale 2010.

Meyer bedankte sich auch bei den übrigen Turnierhelfern. Mir ihrem unermüdlichen Einsatz sei es erneut möglich gewesen, das Turnier an den vier Tagen reibungslos und ohne Zwischenfälle abzuwickeln.

Während des Beisammenseins gab es viel Gesprächsstoff aus den verschiedenen Helferbereichen. Zum Beispiel über den Ablauf, über die Protokollführung, den Fahrdienst, die Verpflegung, die Unterbringung der Pferde und die technischen Anlagen. Aus Zuschauerkreisen sei zu hören gewesen, dass die neue Digital-Anzeigetafel ein guter Service war. Dadurch waren die Besucher ständig über Teilnehmer, Ergebnisse und den Stand der Platzierung informiert gewesen. Auch die an verschiedenen Stellen in der Halle und im Foyer aufgestellten Bildschirme zur Übermittlung des Ergebnisstandes der laufenden Prüfung seien von Teilnehmern und Zuschauern sehr gut angenommen worden.

Seit vielen Jahren ist für die Organisation des Dankeschön-Abend Geschäftsführer Michael Dienst zuständig. Er sorgt immer für eine Überraschung. Es gab schon Auftritte einer Tanzformation und einer Theatergruppe. Diesmal überraschte Dienst die Gäste mit einem Kartoffelbuffet. Das wurde mit einer Hutberger Kartoffelsuppe und einem Kartoffelpuffer mit Lachsscheibe eingeleitet. Beides wurde am Tisch serviert. Am Buffet wurden den Helfern dann neun verschiedene Kartoffelspezialitäten geboten.

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