Völkerser kümmern sich um die Entwicklung ihres Dorfes / Ersten Rundweg angelegt

Die Zukunft in den eigenen Händen

So sehen die Völkerser Tafeln aus. Diese hier steht vor dem neuen Feuerwehrhaus.

Völkersen - Von Hans-ulrich Knopp. In Völkersen war und ist vieles oftmals ein wenig anders als im Rest des Fleckens Langwedel. Das liegt zum großen Teil an der nach wie vor beeindruckenden Dorfgemeinschaft, die über die Grenzen der Gemeinde Langwedel hinaus einen sehr guten Ruf besitzt.

In Völkersen weiß man aber auch, dass eine gute Gemeinschaft und ein attraktives Leben und Wohnen im Ort keine Selbstgänger sind, sondern dass man gerade in der heutigen, schnelllebigen Zeit auch etwas dafür tun muss.

Also nimmt man die Gestaltung der Zukunft des Dorfes selbst in die Hand. Aus der rührigen Interessengemeinschaft (IG) „Unser Dorf hat Zukunft“ haben sich sieben Arbeitsgruppen entwickelt, die sich für die Entwicklung ihrer Ortschaft nachhaltig engagieren wollen.

Eine dieser Arbeitsgruppen ist diejenige, die sich mit der Erarbeitung und Gestaltung von Rundwegen durch die Ortschaft befasst. Deren Arbeit orientiert sich unter anderem auch an der im Jahr 2004 herausgegebenen Dorfchronik, da natürlich historische Gebäude und Plätze sowie ihre Entwicklung bis heute eine wichtige Rolle spielen.

Diese Arbeitsgruppe „Rundweg“ traf sich jetzt bei eher mittelmäßigem Schweinewetter auf dem Hof von Nils Schorling gegenüber vom Feuerwehrhaus, um die erste Route quer durch die ganz Ortschaft mit insgesamt 40 attraktiven, in Wappenform gestalteten und mit Glas überzogenen Schildern, die Informationen zu Gebäuden und alten Höfen enthalten, auf den Weg zu bringen.

Übrigens ein ganzer Haufen Arbeit, der auf die zwölf arbeitswilligen Frauen und Männer wartete.

Da galt es tiefe Löcher mit Hilfe eines von einer ortsansässigen Landmaschinenfirma kostenlos zur Verfügung gestellten Erdbohrers zu bohren, die Pfähle mit einer Kettensäge auf die richtige Länge zu bringen sowie auch teilweise kleinere Erd-, Pflanz- und Buddelarbeiten zu tätigen.

Pünktlich rückte die Arbeitstruppe dann mit zwei Trecker-Gespannen plus einem Auto mit Anhänger vom Hof Schorling in Richtung Ortsmitte ab, um die Informationsschilder auf der ersten Route zu platzieren. Zu mindestens das Wetter besserte sich leicht im Laufe des Tages, sodass die Arbeit bei sowieso guter Stimmung flugs voranging.

Nur unterbrochen von einer kleinen Mittagspause wurden insgesamt 37 Schilder sauber gesetzt, so Nils Schorling nach getaner Arbeit.

Er machte noch einmal ganz deutlich, dass sich Bürger in Völkersen natürlich auch weiterhin bei ihm oder bei Mitgliedern der AG „Rundweg“ melden können, wenn sie der Ansicht sind, dass auch bei ihren Höfen oder Gebäuden eine Informationstafel aufgestellt werden müsste.

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