Gelände an der Nassen Straße ist kein Leuchtturmprojekt – aber trotzdem beliebt

Zeit für einen neuen Spielplatz

Die Schaukel schaukelt schon einmal ganz wundervoll... und auch der ganze andere neue Holtebütteler Spielplatz gefällt nicht nur Adalbert Meyer, Sebastian Struß, Sabine Rohde, Andreas Brandt und Ingrid Rosebrock (v.li.), sondern auch den Kindern.
+
Die Schaukel schaukelt schon einmal ganz wundervoll... und auch der ganze andere neue Holtebütteler Spielplatz gefällt nicht nur Adalbert Meyer, Sebastian Struß, Sabine Rohde, Andreas Brandt und Ingrid Rosebrock (v.li.), sondern auch den Kindern.

Holtebüttel – Wie alt war eigentlich der alte Spielplatz? Wann gab es denn das Neubaugebiet Nasse Straße? So richtig genau wollte das weder Bürgermeister Andreas Brandt noch den Mitgliedern des Ortsrates Holtebüttel einfallen. „20 Jahre?“ So ungefähr. Wichtig war ja vor allen Dingen, dass bei diesem Termin der sanierte Holtebütteler Spielplatz dann auch ganz offiziell eingeweiht wurde. Die Kinder hatten den Platz übrigens schon längst wieder in Beschlag genommen.

Rund 18 000 Euro hat die Gemeinde in die Sanierung gesteckt: die alten Sachen abbauen, neue Wippe, neuer Rutschkletterturm, neue Schaukel aufgebaut, viel frischen Sand gebracht, Umrandung angelegt. „Der Bauhof hat dann noch circa 150 Stunden für das Anlegen des Platzes benötigt“, so Bürgermeister Andreas Brandt. Eigentlich hätte alles ja schon eher fertig sein sollen, gab er zu. Aber die Leute vom Bauhof hatten zunächst viel mit der Ausbesserung von Wegen zu tun. „Das hatte nun mal Priorität“, gibt der Bürgermeister dann auch unumwunden zu.

Was dem Dank und der Anerkennung durch Holtebüttels Ortsbürgermeister Adalbert Meyer nicht den geringsten Abbruch tat. „Das ist hier richtig gut geworden. Dem Bauhof gebührt dafür mal ein großer Dank. Die machen viel Arbeit für wenig.“

Der Spielplatz an der Nassen Straße gehört nicht zum großen Spielplatzkonzept im Flecken mit seinen Leuchtturmprojekten, den Themenspielplätzen, zu denen die Menschen auch von weiter herkommen.

So eine Anlage zu schaffen, dafür reichte der Platz auch nicht. „Ich hab’ extra noch einmal nachgeguckt“, so Andreas Brandt. Aber die angrenzende Wiese ist im Bebauungsplan ausdrücklich als Grünfläche ausgewiesen, da durfte auch die Gemeinde nicht ran.

Für einen größeren Spielplatz wären auch mehr Holtebütteler Kinder nötig gewesen. Das hinzubekommen wird schwer, weil es in Holtebüttel keine neuen Bauplätze mehr gibt, und damit auch keine neuen Ansiedlungsmöglichkeiten für junge Familien.

Von Jens Wenck

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Mehr zum Thema:

Japanische Roadsterträume in Italien

Japanische Roadsterträume in Italien

Playstation 5 und Xbox Series im Überblick

Playstation 5 und Xbox Series im Überblick

Mit Kindern durchs Ruppiner Land

Mit Kindern durchs Ruppiner Land

Federgras in Hülle und Fülle

Federgras in Hülle und Fülle

Meistgelesene Artikel

Corona-Verstöße in Verden: 170 Bußgeldbescheide für Maskenverweigerer

Corona-Verstöße in Verden: 170 Bußgeldbescheide für Maskenverweigerer

Corona-Verstöße in Verden: 170 Bußgeldbescheide für Maskenverweigerer
Betrunkene greifen in Verden Polizist und Klinikmitarbeiterin an

Betrunkene greifen in Verden Polizist und Klinikmitarbeiterin an

Betrunkene greifen in Verden Polizist und Klinikmitarbeiterin an

Kommentare