Zahlreiche Reiter und Zuschauer wollen bei der Völkerser Reitjagd dabei sein

Beliebt und begehrt

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Die Reitjagd hinter der Niedersachsenmeute in Völkersen, es war in diesem Jahr schon die 36., zeichnete sich auch in diesem Jahr wieder durch ihre ganz besondere Stimmung aus.

Völkersen - Von Tobias Woelki. Der goldene Oktobertag am Sonntag bot die fantastisch, farbenprächtige Kulisse – für die traditionelle Völkerser Herbstjagd. Der Staub vom trockenen Boden des Stoppelfeldes wirbelt auf und tänzelt im gleißenden Sonnenlicht. Die durchdringenden Jagdhörner erklingen.

Hundegebell, die Motorengeräusche von Traktoren sowie das Schnauben der Pferde sind zu hören, Reiterinnen und Reiter kommen heran zur Aufbruch der Schleppjagd, zu der die Pferdefreunde Völkersen eingeladen hatten.

Bei trockenen Wetter begrüßte an diesem ersten Oktobersonntag die Jagdherrin Katrin Badenhop auf dem Sammelplatz „Zum Bockhoop“ die Equipage der 55 Aktiven und mehr als 100 Zuschauer auf den sechs Traktorgespannen. Völkerser Landwirte fuhren Gäste zu interessanten Stellen in der Feldmark, um das Reiterfeld über die Hindernisse springen zu sehen. „Den Fahrdienst hat einmal wieder Christoph Früchtenicht aus Völkersen organisiert. Die Zuschauer nehmen unseren Service immer sehr gerne an. Das ist bereits unsere 36. Jagd in Völkersen“, berichtete Katrin Badenhop. Vor und während der Jagd ertönten historische Jagdsignale von den Ralley Trompes de la Bruyére – einer Bläsergruppe aus Bomlitz, die seit mehr als drei Jahrzehnten die Völk‘ser Schleppjagd mit ihren Klängen begleitet.

Die Niedersachsen-Meute mit ihrem Master of Hounds Egbert von Schultzendorff und den Pikören nahm die Fährte auf. Die Schleppe legte einmal mehr Friedel Gohde.

Die Reiter folgten der Hundemeute, überquerten dabei im Gelände die 25 für die Herbstjagd aufgebauten Natursprunghindernisse und Gräben.

„Wegen des großen Andranges gingen gleich zwei springende Felder auf die Strecke“, merkte Badenhop an. Das erste springende Feld führte Katrin Badenhop, das zweite Feld Felix Fischer. Das nicht springende Feld folgte Antje Bertram und Niklas Kutzer. Die Jagdkritik hielt Ulrich von Behr.

Das springende Feld überquert die Hindernisse, im nicht springenden Feld ritten die unerfahrenen Reiter und Pferde, die an den Hindernissen vorbeizogen.

Die Jagdfelder ritten dabei durch schöne Landschaft im Wechsel zwischen Feld und Wald. Zum Ausklang der Jagd bekamen die Hunde ihr Curree.

„Wir hatten keine Stürze. Bei sonnigem Wette ist alles gut verlaufen. Es gab keine Unfälle. Es war eine gelungene Veranstaltung“, strahlte Jagdherrin Katrin Badenhop.

Die Schleppjagd endete schließlich mit einem gemeinsamen Knippessen im „Grasshoff‘s“.

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