Neujahrskonzert am 28. Januar mit Mellow Melange geplant

„Wir vom Kulturverein Langwedel sind hartnäckig“

Mit Mellow Melange will der Langwedeler Kulturverein in das Jahr 2022 starten.
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Mit Mellow Melange will der Langwedeler Kulturverein in das Jahr 2022 starten.

Langwedel – Das traditionelle Jahresabschlusskonzert zwischen den Jahren musste der Langwedeler Kulturverein absagen, machte sich aber gleich daran, die Möglichkeiten für ein Neujahrskonzert auszuloten. „Wir vom Langwedeler Kulturverein sind hartnäckig. Wir wollen es wieder versuchen, Kultur anzubieten, nachdem vorläufig die Darbietung des Schné- Ensembles auf später verschoben werden musste“, teilt Sigrid Ernst, Vorsitzende des Kulturvereins mit. Und in der Tat: Da geht etwas. Diesmal hat der Kulturverein die Bremer Gruppe Mellow Melange engagiert, und zwar für ein Konzert am Freitag, 28. Januar, ab 20 Uhr im großen Bürgersaal des Langwedeler Rathauses.

„Der Kartenverkauf wird etwas verzögert beginnen, ab 15. Januar, um die Pandemie-Lage und damit die Durchführbarkeit der Veranstaltung besser einschätzen zu können“, so Sigrid Ernst. Nach dem aktuellen Stand sollte das Konzert unter Einhaltung der 2Gplus-Regel zu machen sein. Der Eintrittspreis wird im Vorverkauf beim Papier- und Buchhandel Vera Rohrberg beziehungsweise bei einer Vorbestellung unter der Telefonnummer 04232 /1590 15 Euro betragen, an der Abendkasse kosten die Karten dann 18 Euro das Stück.

Dafür bekommt man dann eine musikalische Melange, eine besondere Mischung, eine Spezialität, und zwar in der Variante Mellow. Dieses Wort wieder steht für Bedeutungen wie freundlich, heiter, lieblich, locker, reif, sanft, weich. Oder doch eher mürbe, saftig oder gar benebelt? „Auf jeden Fall eingängig, berührend und gleichzeitig anspruchsvoll und raffiniert, Musik für Kopf, Herz und Sinne“, heißt es in der Konzertankündigung.

Spielen Mello Melange nun Jazz oder Pop? Folk oder Chanson? Musical oder gar klassische Kammermusik? „Die Band hat schon lange aufgehört, verbale Antworten auf solche Fragen zu geben und macht stattdessen Musik, schreibt Songs, produziert immer wieder neue Alben und kreiert dabei einen ganz eigenen, unverwechselbaren Stil“, so die offiziellen Informationen zu der Band, der offensichtlich die immer so gern genannten Einordnungs-Schubladen so ziemlich egal sind.

Aufmerksamen Beobachtern der Musikszene ist nicht entgangen, dass es das Projekt Mellow Melange seit vielen Jahren gibt, angesiedelt irgendwo, wie gerade zart angedeutet, zwischen Jazz, Folk und Kammermusik.

Das Ensemble Mellow Melange spielt ausschließlich eigene Musik, Songs in vier Sprachen und Instrumentalstücke. „Filigrane Gebilde in komplexen Arrangements. Die polyphonen Stimmführungen erinnern oft an klassische Kammermusik, gleichzeitig groovt die Musik, geht unmittelbar ans Gefühl, und überall lauert Jazz“, steht in der Ankündigung des Konzertes.

Von der renommierten Musikzeitschrift „Folker“ wurde Mellow Melange zum „spannendsten Sextett aus deutschen Landen“ erklärt, das Nordwestradio (heute „Bremen 2“) nannte die Band „äußerst originell und untypisch für gängige Pop-Produkte“ und die Zeitschrift „Jazzpodium“ betonte: „Wer nicht entspannt zuhören kann, der ist hier falsch.“

„Mit der Berliner Sängerin Sonja Firker, die unter anderem noch Violine spielt, dem Kontrabassisten David Jehn, dem Jazzpianisten Michael Berger, dem Multiinstrumentalisten Matthias Schinkopf (Saxofone, Quer- und Blockflöte, Klarinette, Trompete und Percussion) und dem Geiger, Bratschisten und Gitarristen Ingo Höricht hat die Band eine ideale Besetzung gefunden“, ist in dem Pressetext zur Band zu lesen.

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