Eine Bundestagsabgeordnete und ihr Demokratieprojekt treffen auf Langwedeler Schüler und „Mobilität im ländlichen Raum“

„Wie zuversichtlich seid ihr?“

Nach dem Demokratieprojekt mit Christina Jantz-Hermann gab es dann auch noch Urkunden für die Langwedeler Oberschülerinnen und Oberschüler. - Foto: Wenck

Langwedel - Ende Mai war Christina Jantz-Herrmann mit ihrem neuen Demokratieprojekt „Junger Rat für Jantz-Herrmann“ zum ersten Mal zu Gast an der Oberschule am Goldbach in Langwedel. Jetzt kehrte die SPD-Bundestagsabgeordnete zurück. Auf dem Programm stand die gemeinsame Auswertung dessen, was die Schülerinnen und Schüler zum Projektthema „Mobilität im ländlichen Raum“ erarbeitet hatten.

Derik Eicke, Lehrer und stellvertretender Leiter der Oberschule, hatte das Profil Wirtschaft des Jahrgangs 9 bei der Umsetzung des Themas begleitet – und hielt sich aus der Präsentation der Ergebnisse und der Diskussion mit der Abgeordneten fast komplett raus. Das bekamen die Oberschüler schon ausgesprochen gut alleine hin.

Egal ob für die Bereiche Völkersen/Dahlbrügge, Cluvenhagen, Etelsen oder Daverden/Langwedel gesprochen wurde: Den jungen Langwedelern sind die Ticketpreise für Bus und Bahn zu hoch, schon ab 15 muss oft vom Taschengeld der volle Preis bezahlt werden. Die Busverbindungen sind gerade nachmittags und abends nicht der Brüller, die Wartehäuschen öfter mal in elendem Zustand und der Radweg von Etelsen/Cluvenhagen nach Langwedel nächtens zappenduster und immer in einem extrem schlechten Zustand.

Wie geht man die Probleme an? Wer ist eigentlich zuständig? Mit wem muss man sprechen, wenn man etwas ändern will? Von heute auf morgen geht da nichts. „Da sieht man, wie Politik funktioniert. Das sind immer so Schritte, die man gehen muss“, so Christina Jantz-Herrmann.

„Wollt ihr selbst noch mit jemandem sprechen, jemanden einladen? Oder sagt ihr: So Frau Jantz, jetzt gehen sie mal los, machen sie mal und erstatten hinterher Bericht. Das machen viele Leute.“

Aber nicht die Oberschülerinnen und -schüler. Sie wollen sich selbst noch um ein gemeinsames Gespräch mit der Abgeordneten und dem Langwedeler Bürgermeister Andreas Brandt bemühen. Um Kontakt und weitere Infos zum öffentlichen Nahverkehr soll sich die Abgeordnete kümmern.

Ob man das Angesprochene in den nächsten Monaten, wenn man nach der Kommunalwahl wieder dabei geht, auch zur Zufriedenheit der jungen Leute lösen kann? „Wie zuversichtlich seid ihr?“, wollte Jantz-Hermann wissen. „Hmmm. Na, ja....geht so.“

„Die Schülerinnen und Schüler waren sehr engagiert und haben sich auch noch eine Menge vorgenommen. Ich finde es toll, dass sie sich selbst um Vieles kümmern möchten.“, so Jantz-Herrmann.

„Durch das Projekt „Junger Rat für Jantz-Herrmann“ wird Politik für Jugendliche erleb- und nachvollziehbar“, resümiert die SPD-Bundestagsabgeordnete für Osterholz und Verden.

Schulklassen, die ebenfalls Interesse am Projekt haben sind eingeladen, Kontakt zu Christina Jantz-Herrmanns Wahlkreisbüros aufzunehmen: christina.jantz@bundestag.de  

jw

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