Tag der offenen Tür am 7. Oktober

Arbeiten am alten Küsterhaus fast geschafft

Gerold Höpken und Dirk Meyer kümmerten sich um die Treppe.

Daverden - Sie strahlten um die Wette. Das Team Pflasterarbeiten hatte zusammen mit dem Vorstand des Vereins für Kultur und Geschichte Daverden aber auch allen Grund zur Freude. Die ehrenamtlichen Helfer haben auch diese Aufgabe rund ums alte Küsterhaus fachgerecht erledigt, das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen.

Damit ist nun auch fast der letzte beschwerliche Arbeitseinsatz auf dem Weg zur Sanierung des alten Hauses erledigt. Über 60 Tonnen Schotter wurden bewegt, ebenso fünf Tonnen Split und 45 Tonnen Aushub. Es wurden 55 Meter Bordsteine verarbeitet, 3 500 Steine verlegt. Ein besonderer Dank ging an Dietmar Meyer, ohne dessen Hilfe diese Arbeiten so nicht möglich gewesen wären.

Ebenso wurde dieser Tage der Einbau der Treppe fertiggestellt. Gerold Höpken, gelernter Bau- und Möbeltischler, nahm sich der Sache an und stellte gemeinsam mit Dirk Meyer die Treppe zum Dachgeschoss einschließlich Podest und Holzbalkendecke her. Die Stufen aus Mahagoni, die Stahlwangen und die messingverzierten Geländerstäbe wurden auf Betreiben von Dirk Meyer aus dem inzwischen abgerissenen Cluvenhagener Gasthaus Bischoff ausgebaut. Weitere Wangen, Handläufe, Podest und Deckenbalken wurden aus heimischer Fichte angefertigt. Für das gesamte Treppenhaus einschließlich der Malerarbeiten benötigten die beiden etwa 200 Stunden.

Passt: Das Team Pflasterarbeiten und der Vorstand des Vereins für Kultur und Geschichte sind es zufrieden. Etliche Tonnen Material wurden bewegt, die Arbeit ehrenamtlich erledigt.

Inzwischen wurde auch die langersehnte Küche eingebaut. Die Tischlerarbeiten, insbesondere im alten Schulraum, werden aber noch etwas Zeit in Anspruch nehmen. Neue Türen für den Anbau wurden installiert und die Malerarbeiten gehen dem Ende entgegen. Die Endarbeiten vor der Schlussabnahme für eine behindertengerechte Nutzung sind auch nahezu abgeschlossen. Telefon- und Internetanschluss sind fertig, die Beleuchtung ist durchgeplant und muss jetzt noch angebracht werden.

Im Außenbereich wurde das Fundament freigelegt und verstärkt, Putz ausgebessert, diverse Schächte gegraben und neben den umfangreichen Pflasterarbeiten hat man inzwischen auch den Garten in Angriff genommen. Rasen wurde eingesät, der bei der wochenlangen Trockenheit täglich gewässert werden musste. Jetzt sieht es vor und hinter dem Küsterhaus schon sehr einladend aus.

Der Vorstand des Vereins ist sich einig: „Es ist unglaublich, was die fleißigen ehrenamtlichen Handwerker so alles geschafft haben.“ Ganz sicher hat dazu auch die nette Bewirtung in den verdienten Pausen beigetragen.

Der Kassenwart Manfred Knake, der Bauleiter für Holzbau Gerold Höpken und der stellvertretende Vorsitzender Helmut Kucher als Koordinator sind überaus froh, dass dank der großartigen Eigenleistung sowohl der Zeit- als auch der Kostenrahmen eingehalten werden konnte.

Der Verein freut sich nun auf die bevorstehende Einweihung, verbunden mit einem Tag der offenen Tür am Sonntag, 7. Oktober, ab 11 Uhr. 

hu

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