#projektfrieden am Start

Langwedeler Oberschülerinnen und -schüler: Weil es sich lohnt und Spaß macht

Ein Teil des Teams von #projektfrieden der Oberschule – Lehrer Derik Eicke im Hintergrund mit Manja Felsch, Malte König, Eliza Hepperle, Jarno Müller und Jo-Anna Felsch. Auf Abstand und darum fürs
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Ein Teil des Teams von #projektfrieden der Oberschule – Lehrer Derik Eicke im Hintergrund mit Manja Felsch, Malte König, Eliza Hepperle, Jarno Müller und Jo-Anna Felsch. Auf Abstand und darum fürs

Langwedel – Irgendwie erntet die Frage, warum 14 Jahre alte Schülerinnen und Schüler etwas in der Schule machen, obwohl sie gar nicht müssen, das also freiwillig tun, bei den Befragten ein dezentes Stirnrunzeln. Soweit lässt sich das an den jungen Gesichtern oberhalb der medizinischen Mund-Nase-Maske ablesen. „Die haben einfach noch so viele Ideen“, versucht Derik Eicke, ihr Lehrer und außerdem auch stellvertretender Leiter der Oberschule am Goldbach, zu erklären. Jo-Anna Hepperle sagt: Es hat sich einfach gelohnt. Und es macht Spaß.“ Sie gehört zu der Gruppe junger Leute, die sich seit der 7. Klasse (wie hier berichtet) um die Gedenkstele für die Zwangsarbeiterkinder.

Die Schülerinnen und Schüler sind im wahrsten Sinne des Wortes aus ihrem Kurs herausgewachsen, möchten aber unbedingt weitermachen – und haben darum #projektfrieden (mit einem Namen wie aus dem Internet) ins Leben gerufen.

Dabei sind auch Jugendliche, die in der 7. Klasse noch nicht zu dem Kurs gehörten. „Das sind insgesamt acht Leute. Fünf waren jetzt bei der Pflanzaktion mit den Senioren auf dem Friedhof dabei, drei hatten leider keine Zeit“, berichtet Derik Eicke.

Was sind denn das für Aktionen, die #projektfrieden so vorschweben? „Vielleicht können wir was zum Volkstrauertag an der Schule machen“, prescht Eliza Hepperle vor. „Oh, oh“, grätscht Eicke ein bisschen dazwischen. „Das ist ja schon bald und dann sind noch die Ferien dazwischen...“ Da wird die Zeit vielleicht ein bisschen knapp, um noch etwas zu organisieren. Mal sehen.

Die Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ wollen sie an der Oberschule noch organisieren. Bei „Rote Hand“ wollen die Langwedeler mitmachen, dem weltweiten „Red Hand Day“. „Da malt jeder seine Hand auf ein Blatt Papier, ganz in Rot“, kommt aus der Runde. Die hoffentlich mehreren hundert Blätter werden dann gesammelt an den hiesigen Bundestagskandidaten übergeben, damit der und seine Kollegen daran erinnert werden, sich gegen den Einsatz von Kindersoldaten in der Welt einzusetzen. Das ist nämlich der Hintergrund des „Red Hand Day“. Und einen Flyer will #projektfrieden unbedingt machen, um das Projekt spätestens am Tag der offenen Tür der Oberschule im kommenden Jahr einer breiteren Öffentlichkeit vorzustellen. „In gut anderthalb Jahren sind sie aus der Schule raus“, sagt Lehrer Eicke. Obwohl die erste Generation von #projektfrieden dann die Schule verlässt, soll das Projekt weiterlaufen, haben sich die jungen Initiatoren gedacht. Einfach, weil es sich lohnt und Spaß macht. Unter anderem.

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