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Weihnachtsmarkt in Daverden

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Gute Stimmung ist in Daverden im Preis mit drin.
Gute Stimmung ist in Daverden im Preis mit drin. © Hustedt

Daverden – Zwei Jahre gab es wegen der Corona-Pandemie den beliebten Weihnachtsmarkt vor der Daverdener Kirche nicht. Jetzt sind alle Mitglieder des Organisationsteams unter Leitung von Thomas Kinzer voller Vorfreude, dass der Weihnachtsmarkt am 2, Advent um 11 Uhr eröffnet wird. Schließlich haben die Organisatoren wieder so einiges auf die Beine gestellt.

Zum Team gehören Vertreter der Kirchengemeinde, der St.-Sigismund-Stiftung, der Landjugend Daverden, des Vereins für Kultur und Geschichte Daverden, des TSV Daverden und des Schützenvereins Daverden sowie des Fördervereins „Rückenwind“.

Weil das so eine tolle Sache war, hat man sich für den bevorstehenden siebten Markt am erfolgreichen Konzept aus den sechs Jahren, in denen dieser Markt bisher lief, orientiert.

Wie schon in der Vergangenheit wird es wieder eine offene Kirche geben. Pastor Lars Quittkat und der Kirchenvorstand laden nicht nur um 10 Uhr zum Gottesdienst in die St.-Sigismund-Kirche ein. Auch anschließend ab 11 Uhr soll es eine einladende Kirche sein, in der es einiges zu entdecken gibt.

In der schönen alten Kirche spielt um 14 Uhr das Salonorchester unter Leitung von Edelfried Hennig oder kurz Edel, wie er allgemein genannt. Der Musiklehrer ist auch bekannt von der Freilichtbühne Daverden. Sein Salonorchester erfreut etwa eine Stunde die Besucher. Anschließend gibt es in der Kirche Orgelmusik und Wortbeiträge.

Natürlich wird auch der Posaunenchor unter Leitung von Heidi Schmidt wieder mitwirken und nachmittags ab etwa 15 Uhr oder 15.30 Uhr in der kleinen Budenstadt ein kleines Konzert geben. Auf dem Weg von der Kirche bis zur kleinen Budenstadt steht erstmals eine Weihnachtspyramide, ausgeliehen von Günter Sonnemeyer.

Der Platz vor der Kirche und dem Küsterhaus wird am Samstag mit Hackschnitzel und Tannenbäumen dekoriert werden. Dort auf dem festlich geschmückten und beleuchteten Platz stehen dann die Holzhütten, in denen diverse Hobbykünstler am Sonntag ihre vielfältigen Produkte anbieten. Einige Aussteller sind dann aber auch in den Räumen des Küsterhauses zu finden.

Der Verein für Kultur und Geschichte und die St.-Sigismund-Stiftung sind ebenfalls wieder mit jeweils einer Bude vertreten. Die Stiftung will den beliebten Kirchenwein anbieten. Die Imker fahren in ihrer Hütte Honigprodukte auf. Auch die Jägerschaft hat einen eigenen Stand. Im Gemeindehaus werden Stricksachen verkauft.

Für das leibliche Wohl der Besucher wird natürlich auch gesorgt. Neben Kuchen und Torten, angeboten vom TSV Daverden im Gemeindehaus, bietet der Förderverein „Rückenwind“ vor dem Gemeindehaus Leckeres aus der rustikale Pfanne an. Bratwürste sollen die hoffentlich zahlreichen hungrigen Besucher anziehen, es werden aber auch Wein, Glühwein, Bier und nichtalkoholische Getränke ausgeschenkt. Vor dem Küsterhaus steht die beliebte Kaffeehütte, in der selbst gebackene Waffeln und Kekse verkauft werden.

Kleine Besucher können von 12 bis 17 Uhr im Gemeindehaus basteln und in der kleinen Budenstadt den Nikolaus begrüßen. Der will gleich mehrmals vorbeischauen.

„Wir freuen uns auf viele Besucher und sind stolz auf unseren Weihnachtsmarkt, bei dem sich so viele Daverdener beteiligen“, erklärte ein spannungsgeladener Organisator Thomas Kinzer kurz vor dem Start.

Zum Abschluss des Weihnachtsmarktes wird die Blaskapelle des TSV Daverden in der Kirche spielen. Archiv-
Zum Abschluss des Weihnachtsmarktes wird die Blaskapelle des TSV Daverden in der Kirche spielen. Archiv- © Hustedt

Und wie in jedem Jahr (vor Corona) gibt die TSV-Blaskapelle unter Leitung von Hermann Wahlers ab 18.15 Uhr das beliebte Weihnachtskonzert in der Kirche.

Doch schon am Samstagabend, 3. Dezember, lohnt sich ein Besuch in der kleinen Daverdener Budenstadt. Zwar sind weder die Stände im Küsterhaus noch die Buden auf dem Gelände geöffnet, aber ab 18 Uhr wird es einen Klönschnack mit Heiß-Getränken und Bratwürsten geben.

Die Beleuchtung auf dem Weihnachtsmarkt soll in den Nächten gedrosselt werden, um Energie einzusparen. Ein Objektschutz ist aber gewährleistet, schließlich ist auch eine Nachtwache organisiert.  whu

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