Waldheim und Helene-Grulke-Schule laden zum „Tag der offenen Tür“ ein

Vorbereiten auf den ganz großen Ansturm

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Der Kunstraum der Stiftung Waldheim ist eine beliebte Anlaufstelle am „Tag der offenen Tür“. Alle Bilder können auch erworben werden.

Cluvenhagen - Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, an allen Ecken wird gebastelt, dekoriert, gepinselt und gemalt, organisiert und geplant: der Tag der offenen Tür im Waldheim naht und erfahrungsgemäß steht ein großer Besucherandrang bevor.

„Bei uns ist ohnehin immer irgendetwas los. Der Ansturm am Tag der offenen Tür ist aber schon gewaltig“ erklärt Ulrike Behrens, Vorstandsmitglied der Stiftung Waldheim, eine von vier sozialen Waldheim-Einrichtungen in denen Menschen mit Behinderung weitgehend selbstbestimmt wohnen, lernen und arbeiten können.

Während Küchenchef Ulf Kohlmann und sein elfköpfiges Team den beliebten Kohl und Pinkel aufsetzen und die berühmte Erbsensuppe anrühren, bereiten die vier Tagesförderstätten, die auf dem weitläufigen Gelände in Cluvenhagen ansässig sind, mit Engagement und Spaß das vielfältige Kauf- und Unterhaltungsangebot vor. Die vielseitige und große Palette des Weihnachtsbasars reicht von Vogelhäusern, Nistkästen, Steckenpferden, Brötchenkörben, Holzspielen und Puppenwagen über Tischdecken, Schürzen, Selbstgestricktes und Genähtes bis hin zu Trauer- und Weihnachtsgestecken sowie Weihnachtskrippen.

Im Kunstraum gibt es eine große Bilderausstellung mit Werken der Bewohnerinnen und Bewohner zum Kaufen, im Kaffeepott frischen Kaffee und Kuchen. Die große Wäscherei, in der Alltags fleißig gewaschen, gestärkt und gemangelt wird, ist am Tag der offenen Tür kurzerhand zu einem weiteren Speisesaal umfunktioniert.

Oben drüber, in den Räumen der Tagesförderstätte Helene-Grulke-Straße, finden unter anderem barrierefreie Mitmachaktionen für große und kleine Besucher statt. Kinder können an verschiedenen Stationen Meisenknödel basteln, Windlichter verzieren, Perlen zu Armbändern auffädeln, Lebkuchenherzen mit allerlei Süßigkeiten belegen und vieles mehr. In der Helene-Grulke-Schule sind alle Klassenräume geöffnet; die Lehrkräfte, Betreuerinnen und Betreuer geben Einblick in den bunten Schulalltag der Förderschule für Geistige Entwicklung. Es gibt ein Elternkaffee, einen Flohmarkt sowie viele Bastel- und Spielaktionen.

Höhepunkt dürfte die große Tombola sein, bei der es auch in diesem Jahr wieder über 1000 Gewinne gibt. „Dank der engagierten Spenderinnen und Spender können wir auch in diesem Jahr hochwertige Gewinne ausgeben, wie zum Beispiel einen Flachbildschirm-TV oder ein Fahrrad. Die Ausgabe der zahlreichen Gewinne findet in der Mehrzweckhalle der Helene-Grulke-Schule statt.“

„Wenn also am 15. November die Parkplätze rund um die Helene-Grulke-Straße voll besetzt sind und die Straßen der näheren Umgebung dicht, dann haben wir alles richtig gemacht“, freut sich Ulrike Behrens im Vorfeld und lädt noch einmal herzlich alle Interessierten aus nah und fern ein, die Stiftung Waldheim, die Helene-Grulke-Schule und alle Bewohnerinnen und Bewohner am Tag der offenen Tür von 11 bis 16 Uhr kennenzulernen.

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