Feier in der Kita Berkel

Was hat Wäscheaufhängen auf einem Sommerfest zu suchen?

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Die Jazzdancer des TSV Etelsen begeistern Groß und Klein gleichermaßen.

Etelsen - „Mach mit“ lautete das Motto, und das ließen sich die Besucher nicht zweimal sagen. In der Kita Berkels wurde jetzt das Sommerfest gefeiert, und dazu brachten die Kindergartenkinder ihre Eltern, Geschwister und Großeltern mit. Auch Ehemalige kamen. Schon bald war das fröhliche Lachen weithin zu hören.

Als erstes präsentierten die Mädchen und Jungen Auszüge aus dem Ergebnis des Musikprojekts, das die Kita gemeinsam mit der Kreismusikschule veranstaltet hatte: Für jede Jahreszeit hatten die Kleinen ein Lied einstudiert.

Nach dem kräftigen Applaus des Publikums stürmten die Kinder die zahlreichen Stationen, die auf dem Hof der Einrichtung aufgebaut waren. Im Schlepptau: Eltern, Geschwister und Großeltern. Denn das Motto „Mach mit“ wurde wörtlich genommen. So hängten Groß und Klein beispielsweise gemeinsam Wäsche auf. Die Erwachsenen auf der oberen, die Kinder auf der unteren Leine. Was hat Wäscheaufhängen auf einem Sommerfest zu suchen? Überhaupt: Was ist das für eine Beschäftigung im Kindergarten? Kita-Leiterin Marion Haase lachte. „Für die Kinder ist es schwierig, die Wäsche auf der Leine festzuhalten, gleichzeitig nach der Klammer zu greifen und dann auch noch die Kleidung festzuklammern. So wird die Feinmotorik geschult“, erklärte sie.

An einem anderen Stand bemalten Kinder - passend zur Europameisterschaft - Fußbälle. Als Bälle dienten Pappteller, die die Mädchen und Jungen mit bunten Wachskreiden in Kunstwerke verwandelten. Weiter hinten auf dem Gelände wurden sie zu Architekten: Aus Zahnstochern und eingeweichten Erbsen entstanden Häuser, Kirchen und Paläste. Außerdem schlugen die Kinder mit kräftigen Hammerschlägen Nägel in einen Balken, fuhren mit einer Schubkarre im Slalom um Hütchen herum, versuchten sich bei Torwandschießen und Dosenwerfen.

Ein munteres Treiben. Bis die Glock ertönte - damit rief Marion Haase die ganze Gesellschaft zum freien Platz hinten auf dem Hof. Dort warteten acht Jazzdancer des TSV Etelsen auf ihren Auftritt. Zu peppiger Musik tanzten die Mädchen, und einige Zuschauer klatschten im Takt mit. Als Dankeschön an die Tänzerinnen gab es ordentlich Beifall und etwas Süßes.

Dann war das Sommerfest jäh beendet - ein Regenschauer trieb die Gäste unter die Markisen und ins Haus. Alle? Keineswegs. Einige Mädchen hämmerten unbeeindruckt Nägel ins Holz, und beim Stockbrotbacken war es so richtig gemütlich, während Kinder vorn unter den Markisen weiter an ihren Häusern und Türmen aus Zahnstochern und Erbsen bastelten.

Nicht zu vergessen das reichhaltige Büffet. Kuchen, Pizza und Obst hatten Eltern gestiftet, weiteres Obst und den Kaffee für die Großen ein örtlicher Supermarkt. Da griffen die Besucher gern noch einmal zu, bevor sie sich - früher als geplant - auf den Heimweg machten. 

is

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