Völk‘ser Platt bereitet sich auf neue Saison vor / Gespielt wird wieder in Walle

Die Pension des Grauens

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Uwe Behrmann, Andreas Noltemeyer und Reinhard Körte, Linda Strepkowski, Erika Schorling, Stefanie Bokeloh-Brischke und Jana Wöhler beziehen für „Völk‘ser Platt“ in dieser Theatersaison die „Pension Sünnenschien“.

Völkersen - „Pension Sünnschien“ – heißt das plattdeutsche Stück, dass ab Januar vom Theaterverein „Völk‘ser Platt“ gespielt wird. Seit Wochen wird schon eifrig geprobt, zunächst nur einmal die Woche und jetzt zweimal, zur Zeit noch in einem privaten Raum in Völkersen.

„Pension Sünnschien“ ist ein Volksstück von Karl Wittlinger, das von Hartmut Cyriacks und Peter Nissen ins Plattdeutsche übersetzt wurde und auch schon im Hamburger Ohnsorg-Theater lief.

Regisseur Jörg Meyer ist mit seiner Assistentin Ilse Meinken und den Völk‘ser Schauspielern dabei, das Stück einzustudieren, was bei dem Talent der Völk‘ser Laienspieler aber nicht schwer sein dürfte.

Sie werden wieder zu Höchstformen auflaufen, wenn am Freitag, 29. Januar, Premiere im „Waller Dörpshus“ ist. Nach Verden-Walle sind die Völkerser Theaterspieler ausgewichen, nachdem die Saalbühne im „Gasthaus zur Post“ nicht mehr zur Verfügung stand. Die Hoffnung, dass das Publikum den Völk‘sern treu bleiben würde, ging in Erfüllung, im vergangenen Januar war der Besuch derartig gut, dass die Theatersaison in die Verlängerung gehen musste.

„Pension Sünnschien“ verspricht auch wieder ein großer Erfolg werden. Und darum geht es: Die Pension ist arg heruntergekommen und wahrhaftig kein Sonnenschein. Auch das Betreiber-Ehepaar Salm glänzt nicht gerade im allerhellsten Lichte.

So gibt es für die Gäste nur Pfefferminztee und harte Kekse. Das Essen in der Pension ist ungenießbar, die Hausordnung streng. Andreas Noltemeyer spielt den kauzigen Otto Salm, Jana Wöhler seine Ehefrau Ida.

Dann taucht plötzlich Elfie Wohlsen auf, frisch aus dem Knast kommend. In dieser Rolle wird Linda Strepkowski glänzen und ihren Angriff auf die Lachmuskeln der Theaterbesuche starten „Lustig wird es auf jeden Fall“, verspricht Regisseur Jörg Meyer.

Henriette (Erika Schorling) und Kurt Borasch, den in bewährter Manier Reinhard Körte spielen wird, sowie Bella von Stadler (Stefanie Bokeloh-Brischke) und Rene Meier-Rafael (Uwe Behrmann), lassen sich das karge Leben in der Pension zunächst noch gefallen. Aber dann mischt die neue Bewohnerin Elfie Wohlsen den Laden ordentlich auf. Mehr wird hier nicht verraten.

Als Souffleuse steigt Ingrid Heimsoth in den Kasten, für die typischen Masken sorgen Petra Rehbock-Galensa, Elisabeth Poetukat, Christina Fehsenfeld und Almut Aßmann. Die Bühne im Waller Döprshus wird von Hartmut Struhs in eine Pension verwandelt werden. Für die Technik sorgen Rainer Labrenz und Rainer Scharnhusen, für die Requisiten Jutta Kastens und Bernd Galensa.

Im „Waller Dörpshus“ ist am Freitag, 29. Januar, Premiere. Es folgt eine Vorstellung mit Kaffee am Sonntag, 31. Januar, Abendvorstellungen am Mittwoch, 3. Februar, und am Freitag, 5. Februar, das Frühstückstheater am Sonntag, 7. Februar, dann wieder die Abendvorstellungen am Mittwoch, 10. Februar, und am Freitag, 12. Februar, ein erneutes Frühstückstheater am Sonntag, 14. Februar, zwei Abendvorstellungen am Mittwoch, 17. Februar, und am Freitag, 19. Februar, sowie das Frühstückstheater am Sonntag, 21. Februar.

Der Kartenvorverkauf für alle Vorstellungen wird am Sonnabend, 12. Dezember, von 15 bis 17 Uhr im Hofladen Früchtenicht und am Sonntag, 13. Dezember, von 10 bis 12 Uhr in Reinhards Grillstube in Walle sein. Karten sind ab dem 14. Dezember telefonisch auch bei Reinhard Körte (04232-1342) erhältlich – und, soweit noch vorhanden, an der Kasse vor den Aufführungen.

hu

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