Abwassergebühr bleibt bei 2,50 Euro / Beteiligung an Leader-Region

Unzulässige Einleitungen in Etelsen?

Traditionell und auch zur Freude von Bürgermeister Andreas Brandt war der Ratsvorsitzende Wolfgang Ewert wieder in Begleitung des Weihnachtselches Jan-Ole gekommen. Der durfte allerdings nur mit Maske teilnehmen, wie alle anderen Gäste in der Sporthalle der Oberschule auch.
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Traditionell und auch zur Freude von Bürgermeister Andreas Brandt war der Ratsvorsitzende Wolfgang Ewert wieder in Begleitung des Weihnachtselches Jan-Ole gekommen. Der durfte allerdings nur mit Maske teilnehmen, wie alle anderen Gäste in der Sporthalle der Oberschule auch.

Langwedel – „Obwohl die Kosten erheblich gestiegen sind, können wir im nächsten Jahr die Gebühren noch stabil halten“, teilte Dunja Röttjer den Mitgliedern des Gemeinderates am Donnerstagabend in der Sporthalle der Oberschule mit. Die Kämmerin stellte eine Vorkalkulation der Abwassergebühr vor. Die soll bei 2,50 Euro pro Kubikmeter Schmutzwasser bleiben.

Dabei steigen die Kosten für den Flecken Langwedel um 3,5 Prozent auf dann 1,8 Millionen Euro im Jahr. Die Langwedeler Abwässer werden in Achim und Verden in den dortigen Klärwerken entsorgt. An beide Betriebe muss 2022 mehr Geld überwiesen werden. Aus Achim fällt die Rechnung um 48 000 Euro höher aus, Verden verlangt nur 1 500 Euro mehr. Das wird in den nächsten Jahren allerdings nicht so bleiben, da die Verdener in ihr Klärwerk investieren – und die Kosten zum Teil auch auf ihre Kunden umlegen werden.

„Insgesamt haben wir auch ein steigendes Verbrauchsvolumen“, so Röttjer. Dank der Überschüsse aus den Jahren 2019 (86 000 Euro) und 2020 (195 000 Euro) muss der Flecken die Abwassergebühr für seine Einwohner aber noch nicht erhöhen.

Wie schon in den vorherigen Fachausschüssen erklärte Röttjer auch im Rat, dass man in der Verwaltung den verstärkten Verdacht hege, im Raum Cluvenhagen/Etelsen könnte unzulässiger Weise Regenwasser in den Schmutzwasserkanal geleitet werden. „Da wollen wir mal gucken“, so die Kämmerin, ob sich da nicht unerlaubte Anschlüsse finden ließen.

Der Rat stimmte ohne Diskussion der Abwassergebühr für 2022 zu.

Das Gemeindekommando der Feuerwehr hatte beim Rat beantragt, ihrem vor dem Abschied stehenden Völkerser Ortsbrandmeister Nils Schorling die Ehrenbezeichnung „Ehrenortsbrandmeister“ zu verleihen. Schorling war, wenn er am 30. April 2022 seinen Abschied nimmt, insgesamt 18 Jahre in der Führung der Ortsfeuerwehr Völkersen aktiv: sechs Jahre als Stellvertreter und volle zwölf Jahren als Ortsbrandmeister. Auch hier gab es keine Diskussion, der Gemeinderat plädierte einstimmig für die Verleihung.

Einigkeit herrschte auch, als es um die Zustimmung des Rates zu einer Beteiligung des Fleckens an einer Leader-Region mit Oyten, der Samtgemeinde Thedinghausen sowie den Städten Achim und Verden ging. Damit möchte man versuchen, an Fördermittel der EU für Projekte im ländlichen Raum zu kommen. Wenn alle Partner bis zum 21. Dezember zugestimmt haben, könne man noch in diesem Jahr den Planungsauftrag für ein entsprechendes Entwicklungskonzept vergeben, so Bürgermeister Andreas Brandt. Das Konzept muss dann bis zum 30. April 2022 eingereicht sein. An den Kosten des Konzeptes beteiligt sich der Flecken Langwedel nach einhelliger Zustimmung des Rates mit 15 000 Euro.

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