Touristikverein Langwedel hat Rundtouren unter 20 Kilometern im Angebot

Radwege und echte Schätze

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Radfahrer aus Langwedel und Ottersberg starten am Langwedeler Bahnhof zur Entdeckungstour und Schatzsuche mit den Mitgliedern des Touristikvereins Langwedel und dessen Vorsitzendem Christoph Meyer (2. v. li.).

Langwedel - Es herrschte bestes Radfahrwetter: Leicht bewölkter Himmel, angenehme Temperaturen und der Gegenwind blieb aus. Ideale Bedingungen, um sechs neue Radwege einzuweihen und nebenbei Naturschätze zu entdecken.

So geschehen am Sonntagnachmittag. Christoph Meyer, Vorsitzender des veranstaltenden Touristik-Vereins Langwedel, begrüßte Radwanderer zur „gelben“ Tour - mit richtiger Schatzsuche, Kaffee und Kuchen. Die Tour ist laut Plan 15,5 Kilometer lang und beginnt am Langwedeler Bahnhof. Die Route führt über Langwedelermoor, Daverdener Branden, Lindholz, Cluvenhagen und Daverden zurück zum Bahnhof. Die Radler blieben nicht lange unter sich: Unterwegs schlossen sich weitere Radler der Gruppe an, die von der Idee der kurzen Wege angetan waren.

Die Länge der neuen Rundtouren liegt unter 20 Kilometern. „Daher eignen sich die Radwege gut für Familien mit Kindern, aber auch für Besucher aus Bremen, die für einen Vor- oder Nachmittag nach Langwedel kommen. Darauf, den Kurzzeittourismus bei uns zu bedienen, ist noch niemand gekommen“, sagte Meyer.

Drei Wege beginnen am Langwedeler und zwei am Etelser Bahnhof. Einer, der „grüne“ Weg, beginnt in Haberloh. „Am Bahnhof Haberloh, der noch gebaut werden muss“, witzelte Bürgermeister Andreas Brandt.

Noch einige Informationen zu den neuen Radrundwegen. „Die Naturschätze, die den Flecken Langwedel so interessant machen, liegen abseits der großen Wege“, schwärmte Meyer. Wie es bei der Schatzsuche nun mal so ist, müssen sich Radler auf einiges gefasst machen: „Wer die Natur sehen und entdecken will, muss in die Natur fahren. Dort gibt es ein paar Ecken, die nicht ganz fahrradfreundlich sind“, gab der Vorsitzende zu bedenken. Aber: „Man wird mit dem Blick in die wunderschöne Natur für alle Widrigkeiten entschädigt.“ Ach so: die richtigen Schätze. Die waren unterwegs versteckt.

Dabei handelte es sich um Gutscheine für das Hofcafé Haberloh, den Hofladen Früchtenicht, eine Kiste Langwedeler Bier und zwei Bücher vom Touristik-Verein - über die Eisenbahn und die Autobahn.

Genug der Worte. „Auf geht's“, rief Meyer und schwang sich in den Sattel, „Kaffee und Kuchen werden kalt.“ - „Und das Eis wird warm“, ergänzte ein Mitfahrer.

Weitere Informationen sind im Flyer „Schatzsuche in Langwedel“ und im Internet unter www.touristik-langwedel.de nachzulesen.

is

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