Was niedrigere Anforderungen an die Verkehrsicherheit zur Folge hätte

Ein Teil des Schlossparks in Etelsen könnte Wald werden

Der Vorstand und die Beisitzer des Schlossparkvereins (v.li.): Helmrich Folkers (Parkausschuss), Manfred Köster (Öffentlichkeitsarbeit), Rainer Kossack (Parkausschuss), Dr. Ulrike Möller (Kulturausschuss), Petra Söhn (Kulturausschuss), Andreas Brandt (Vorsitzender), Kurt Will (2. Vorsitzender), Isolde Rischkopf (Kulturausschuss) und Thilo Styhler (Parkausschuss). - Foto: Hustedt

Etelsen - Sieben Jahre lang war Karin Sievers neben ihren Aufgaben als Verwaltungsfachangestellte im Langwedeler Rathaus auch Geschäftsführerin des Schlossparkvereins Etelsen. Sievers gab ihren Posten jetzt auf der Jahreshauptversammlung des Vereins ab.

Aber auch der neue Geschäftsführer kommt aus dem Rathaus: Es ist Ordnungsamtsleiter Frank-Peter Adam. Da aber die Büroarbeit stark zugenommen hat, unterstützt ihn sein Stellvertreteter aus dem Ordnungsamt, Hans-Jürgen Zerwowski, als stellvertretender Geschäftsführer.

Während der Versammlung im Schloss Etelsen informierte der Vereinsvorsitzende Andreas Brandt unter anderem auch über die Verwendung der Neujahrsspenden. Dank dieser Spenden wurde im vergangenen Jahr das Gelände um das Mausoleum neu angelegt und bepflanzt. Zuvor hatte man schon die Wege im Selenholz barrierefrei gestaltet und den Steilhang gesichert. Eine Nutzung der Wege mit Rollator und Rollstuhl ist jetzt problemlos möglich.

Brandt berichtete über den möglichen Bau einer Zaunanlage auf dem Schlossparkgelände zum TSV-Sportplatz hin. Sollte die 1. Herrenfußballmannschaft in die Oberliga aufsteigen, verlangt der Niedersächsische Fußballverband eine besondere Umzäunung. Ein entsprechender Beschluss wurde gefasst, allerdings sieht es nicht danach aus, dass er in absehbarer Zeit umgesetzt werden müsste. Von Aufstieg ist am Schlosspark nicht mehr die Rede, man ist schon froh, wenn man nicht in Abstiegsgefahr gerät.

Bei der jährlichen Kontrolle der Bäume im Schlosspark hatte sich herausgestellt, dass 15 Bäume gefällt werden mussten, um die Sicherheit der Parkbesucher zu gewährleisten. Der alte Baumbestand soll aber erhalten bleiben. Beantragt wurde nun, den hinteren Teil des Schlossparkes zum Wald herunterzustufen, dann sind die Sicherheitsanforderungen nicht mehr so hoch.

Der stellvertretende Vorsitzende Kurt Will erläuterte, dass das Bewässerungssystem am Rondell installiert wird. Die dortige Pflanzschale soll laufend mit blühenden Blumen bepflanzt werden. Bei dieser Gelegenheit wird gleich ein Stromkabel verlegt, damit in der Pflanzschale zur Weihnachtszeit ein beleuchteter Weihnachtsbaum aufgestellt werden kann. Auch sollen auf Empfehlung von Heinrich Struckmann Duftrosen auch für ein neues Beet gekauft werden. „Damit wollen wir das Gesicht des Parks aufhübschen“, so Will. Die Parkpflege soll intensiviert und die Wege vom Unkraut befreit werden. Er freute sich auch über die vielen Baumspenden.

Helmrich Folkers informierte über die Arbeiten des Parkausschusses. Nicht angewachsene Jungbäume wurden entfernt. Im November wurden 23 neue Bäume gepflanzt, darunter eine Winterlinde. Im März erfolgte die Restpflanzung mit Rotbuchen und Eschen. Manfred Köster lobte die Öffentlichkeitsarbeit und freute sich über die Spenden, doch sei dabei noch „Luft nach oben“.

Auf die Anregung, Flüchtlinge im Park zu beschäftigen, erklärte Ortsbürgermeisterin Irmtraud Kutscher, dass der Landkreis prüft, ob eine Gartentruppe aufgebaut werden kann. „Bei der Arbeit erlernen sie am besten die deutsche Sprache.“ Leider aber dürfen sie 16 Monate lang überhaupt nicht arbeiten.

Wiedergewählt wurden zwei Beisitzer für den Bereich „Gestaltung des Parks“: Christian Brandt und Rainer Kossack. Auch die Beisitzern in Sachen „Kulturangelegenheiten“ wurden im Amt bestätigt: Isolde Rischkopf und Petra Söhn.

Thilo Styler berichtete, dass es auch in diesem Jahr wird drei Ausstellungen im ehemaligen Mausoleum geben wird, am 6. August außerdem eine Lesung.

hu

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