Handball-Champions und starke Mathe-Kängurus

Der „Tag der Sieger“ an der Grundschule Langwedel

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Richtig groß gefeiert wurden in der Grundschule Langwedel jetzt die erfolgreichen Handballmannschaften, die besten Mathekängurus und die Gewinner des plattdeutschen Lesewettbewerbs. 

Langwedel - Der „Tag der Sieger“ stand jetzt in der Grundschule Langwedel an. Gespannt (und ein bisschen unruhig) warteten die Schülerinnen und Schüler, bis Berit Blottner, Leiterin der Grundschule, endlich mit den Ergebniszetteln auf die Bühne kam. Plötzlich wurde es mucksmäuschenstill in der Aula. Am Ende der Siegerehrung fanden sich richtig viele Kinder auf der Bühne wieder.

Zunächst freute sich Berit Blottner über den großen Wanderpokal, den die Mannschaften der Grundschule Langwedel bei den vergangenen Schulmeisterschaften im Handball gewonnen haben. Es war die insgesamt 7. Schulmeisterschaft, die die Grundschulen im Flecken ausgetragen haben. Blottner dankte Günter Bohlmann und Christine Quittkat vom TSV Daverden, die dieses Hallenturnier unterstützt hatten. Und der schöne Wanderpokal wanderte gleich in die große verschließbare Vitrine in der Aula.

Lehrerin Ute Skovlund zeichnete die Sieger des plattdeutschen Lese- und Erzählwettbewerbs aus. „Leider haben sich nur drei Kinder gemeldet“, bedauerte sie. Es gewann schließlich Jonathan Weigele vor Emilia Felke und Mailin Meyer.

Dann gab es da noch den Känguru-Wettbewerb. Dieser Mathematik-Wettbewerb wird von der Humboldt-Universität Berlin organisiert und das seit 1995. Am Anfang nahmen 184 Schulen teil, inzwischen machen über 900 000 Schülerinnen und Schüler aus etwa 10 950 Schulen in Deutschland mit. In über 60 Ländern machen rund sechs Millionen Teilnehmer mit.

Mit diesem Wettbewerb soll die mathematische Bildung in den Schulen unterstützt werden, aber auch die Freude an der Beschäftigung mit Mathematik soll geweckt sowie die selbstständige Arbeit und die Arbeit im Unterricht gefördert werden.

In den 3. und 4. Schulklassen waren in 75 Minuten jeweils 24 Aufgaben zu lösen. Und diese Aufgaben hatten es in sich. So waren Ostereier an einer Vase zu zählen und die Zahl zu verdoppeln oder bei einem verbrochenen Spiegel erkennen, wie viele Scheiben viereckig sind. Auf einem Bild mit Tierspuren war eine Spur heruntergefallen, doch welche war es ? Auch die Länge eines Zuges musste errechnet werden.

Urkunden gab es für Jonas Bischoff, der 72,50 Punkte erreichte, sowie Timon Meyer (70,50), Roni Kilinc (66,25), Miro Kilinc (65,00) und Nils Hammernik (61,25), die alle in die dritte Klasse gehen. Insgesamt erreichten die dritten Klassen 101,25 Punkte – von 107 möglichen – das zweitbeste Ergebnis in Deutschland, wie Schulleiterin Blottner mit Stolz feststellte.

Auch in den vierten Klassen gab es hervorragende Ergebnisse. Die meisten Punkte hatte Leander Meine (91,25) vor Jonathan Weigele (85,00), Emilia Felke (81,25) und Vianne Lindner (76,25). J hu

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