In der Stiftung Waldheim in Cluvenhagen feiern die Bewohner mit Eltern, Betreuern und Mitarbeitern ihr großes Sommerfest

Endlich mal das richtige Wetter und ein toller Stargast

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Stimmung! Das Double von Dj Ötzi zeigte sich als echter Partyknaller.

Cluvenhagen - Endlich konnten die über 300 Bewohner der Stiftung Waldheim mit Eltern, Betreuern und Mitarbeitern ein Sommerfest mit dazu passendem Wetter feiern, in den vergangenen Jahren hatte man da doch oft Pech gehabt. Ulrike Behrens vom Vorstand der Waldheimgruppe begrüßte die vielen Gäste im großen Festzelt, dankte den Kolleginnen und Kollegen sowie den vielen Helfern, die ein derartig großes Fest auf die Beine stellen halfen.

Mit einer Aufführung der Tanz- und Theatergruppe im Festzelt ging es dann auch schon los, das Sommerfest. Gleich nebenan am Kuchentresen bildeten sich schnell lange Schlangen. Draußen war Spiel, Spaß und Sport an etwa 20 Stationen angesagt. Alle Bewohner erhielten Kärtchen, die an den einzelnen Stationen abgestempelt wurden. Natürlich gab es am Ende einen Preis, so dass viele Bewohner sich gleich mehrmals auf den Parcours begaben.

„Wer will fleißige Handwerker sehen? Dann musst Du zu diesem Nagelbrett gehen“, lautete eine Aufforderung. Das Nagelbrett wurde mit ebenso viel Freude aufgenommen wie das Glücksrad, das Wasserschießen, das Zielwerfen auf einen Clown oder das Eierlaufen. Am Klingeldraht war eine ruhige Hand wichtig, beim Balancieren von Pezzibällen war die Geschicklichkeit gefragt, beim Korbball Zielsicherheit und beim Gummistiefel-Weitwurf die Armmuskulatur. Es konnte gekegelt und gegolft werden, weitere Stationen waren Dosenfußball oder das beliebte Fische angeln oder auch kleine Schätze aus Sand sieben. Auch die Torwand lockte wieder zum zielsicheren Ballschießen.

Bei „Roll den Lukas“ waren Kegeln umzuwerfen, an einer umgebauten Schokorkussmaschine flogen Schokoriegel. Aber auch die Schminkecke lockte viele Bewohner und junge Gäste an. Sehr beliebt waren wieder die Kutschfahrten durch Cluvenhagen. Wer nicht mehr laufen konnte oder mochte, der ließ sich mit einer kleinen Lindwurmbahn über das Gelände fahren. Die hielt auch bei den beiden Pferden, die zum Reiten einluden. Im Festzelt sorgten derweil Jogi und Markus für Unterhaltungsmusik. An den Außenständen gab es viele Leckereien wie Bratwürste, Champignons, Waffeln, Giros.

Ulrike Behrens hatte schon bei der Eröffnung einen Stargast für die abendliche Tanzfete angekündigt. Punkt 18 Uhr kam dann, unverwechselbar mit der weißen Strickmütze auf dem Kopf: Dj Ötzi in das Festzelt.

Genau genommen war es zwar nicht Dj Ötzi persönlich, sondern ein Double, aber das tat der Stimmung keinen Abbruch. Das Double hatte alle Ötzi-Hits dabei, alle sangen und tanzten mit. Der Mann war wirklich kein Anfänger, sorgte schnell für tolle Stimmung – und als die Betreuer immer noch an ihren Tischen saßen, aktivierte er sie mit einer Polonaise.

Drei Stunden lang heizte das Dj-Ötzi-Double kräftig ein. „Im nächsten Jahr kommt Helene Fischer“, versprach er. Warten wir es mal ab. Vorbei war das Sommerfest da aber noch lange nicht. Markus sorgte als Discjockey für Musik und erst gegen Mitternacht war Schluss.

hu

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