Stiftung Waldheim begrüßt nach eigener Kampagne neue Auszubildende

„Sozial ist cool“

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Diese jungen Erwachsenen sind ein Teil der zurzeit 52 neuen Azubis, FSJ’ler und BFD’ler, die in der Waldheim Gruppe ihre Ausbildung, ihr freiwilliges soziales Jahr oder ihren Bundesfreiwilligendienst absolvieren.

Cluvenhagen - Was motiviert junge Menschen einen sozialen Beruf zu erlernen und wie motiviert man junge Erwachsene für soziale Dienste? Zwei Fragen, mit denen sich nicht nur die Waldheim Gruppe mit ihren vier Organisationen Stiftung Waldheim, Helene-Grulke-Schule, Waldheim Werkstätten und Albertushof intensiv auseinander setzt.

„Eine zeitgemäße Ansprache allein ist es nicht“, weiß Dieter Haase, Vorstandsmitglied der Waldheim Gruppe, mitverantwortlich für die Stiftung Waldheim sowie die Waldheim Werkstätten. „Ebenso wichtig ist, Inhalte zu vermitteln und über verschiedene Kommunikationskanäle mit potentiellem Nachwuchs in Kontakt zu treten.“

Unter dem Motto „Sozial ist cool. Bewirb Dich jetzt!“ startete die breit aufgestellte Einrichtung, die sich seit Jahrzehnten in den Bereichen „wohnen, lernen, arbeiten“ für Menschen mit Unterstützungsbedarf einsetzt, im Frühsommer eine kleine Kampagne, um junge Menschen anzuregen, sich für ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ), den Bundesfreiwilligendienst (BFD) oder eine Ausbildung zum Heilerziehungspfleger/in bzw. Pflegeassistent/in im Waldheim zu bewerben. Dabei ging man auch eigenständige Wege mit Werbung auf Pizzakartons, Postkartenauslage in Szenegastronomie sowie Plakatierungen an frequentierten Stellen.

Auch wenn es noch schwer zu messen ist, wie erfolgreich die Kampagne war, so konnte die Waldheim Gruppe insgesamt 52 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter begrüßen. Während die Hälfte sich im Rahmen des FSJ bzw. BFD beruflich erst einmal orientiert, starten 26 nun ihre zwei- bis dreijährige Ausbildung in der Waldheim Gruppe.

Heilerziehungspfleger/innen und Pflegeassistent/innen sind Fachkräfte in der Behindertenhilfe, die über profunde pädagogische, pflegerische, Gemeinwesen-orientierte Kenntnisse und Fähigkeiten verfügen  und diese miteinander vernetzen. Die Vielseitigkeit der Kompetenzen, wie etwa Erziehung und Bildung, Pflege und Assistenz, Beratung und Unterstützung, umfasst sämtliche Komplexe der Arbeit mit beeinträchtigten Menschen.

Wer mehr dazu erfahren oder sich für 2016 bewerben möchte, kann sich im Internet informieren oder Oscar Schouten anrufen, Fachbereichsleitung Wohnen Stiftung Waldheim (T. 042 35/ 89-131).

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