Kreissportbund organisiert „Frauen stärken Frauen“ im Langwedeler Rathaus

„Stell dich stolz ins recht Licht“

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Mona Klare wollte den Frauen als Coach Wege zu mehr Selbstsicherheit und damit Erfolg vermitteln.

Langwedel - Eine gesunde Entwicklung im Breiten- und Leistungssport wird nur gelingen, wenn sich beide Geschlechter auf allen Ebenen des Sports frei entfalten können. Unter dem Motto „Frauen stärken Frauen“ hat daher der Landessportbund Niedersachsen in Kooperation mit den Kreissportbünden eine Aktion gestartet und die bekannte Schauspielerin und systemischen Coach Mona Klare gewonnen.

Fröhlich, entspannt und selbstbewusst sollten die Teilnehmerinnen nach dem Besuch der Aktion sein, die der Landessportbund Niedersachsen ins Leben gerufen hat.

Im Bürgersaal des Langwedeler Rathauses begrüßte Rolf Ginnow vom Kreisportbund Verden über 50 interessierte Frauen, auch der Vorsitzende des Kreissportbunds Gerhard Behling und die Gleichstellungsbeauftragte des Landessportbundes Ela Windels waren dabei. Neugierig und abwartend lauschten die engagierten Frauen der Vorstellung von Mona Klare und dem Gedanken-Bild, das sie von ihrer Kindheit malte. Diese Erinnerung passt so gar nicht zu ihrem heutigen Auftreten als erfolgreiche Frau. Als Folge der Neugier auf Veränderungen habe sie sich derartig entwickelt, dass sie auch andere Frauen auf diesem Weg mitnehmen und diese bei ihrem Weiterkommen unterstützen will.

„Ich kann mich schlecht verkaufen“ – diese Aussage so mancher Frau stellte Mona Klare an den Anfang ihrer Ausführungen. „Zeig Dich und stell Dich stolz ins rechte Licht“. forderte sie. Auch in ihr schlummerten zwei Seelen – einmal die leise und auf der anderen Seite die laute. Es komme darauf an, welche Stimme überwiegt.

„Nur 50 Prozent der Frauen gehen zu ihrem Chef, um eine Gehaltserhöhung zu verlangen“, führte Klare aus.

Frauen fragten zu wenig nach ihren Potenzialen. Der Unterschied zu den Männern sei, dass die Frauen perfekt sein wollen. Diese These erläuterte Klare anhand von Stellenanzeigen. Frauen vergleichen ihre Möglichkeiten in jedem einzelnen Anforderungsprofil und würden sich erst bewerben, wenn alle Punkte übereinstimmen. Männer hingegen würden sich schon bewerben, wenn es nur eine Übereinstimmung von etwa 60 Prozent gibt.

„Fröhlich und entspannt, dahin will ich Sie entführen“, so Mona Klare. Sie zeigte Übungen, um Mut zu tanken, damit auch die Frauen am Ende vor großem Publikum stehen können, um etwas zu erzählen. Wichtig sei dabei vor allem die Körpersprache. Dann sollten sich alle Teilnehmerinnen hinstellen und sich durch Recken zwei Zentimeter größer machen. Dann drehten sich alle im Kreis, denn der Blickkontakt sei wichtig und vor allem das Lächeln – und eine laute Stimme.

„Hallo und einen guten Abend. Ich bin hier die Zirkusdirektorin“, gab Klare vor und alle Teilnehmerinnen sprachen es ihr laut nach. Mit geschlossenen Augen sollten die Frauen dann überlegen, was sie wahrnehmen. Was das sollte? Antwort Klare: locker werden, los lassen sowie Entspannung als auch Anspannung.

Dann sollten alle Teilnehmerinnen ihre Taschen nehmen und daraus den Schlüsselbund nehmen. „Jeder Schlüssel ist einmalig.“ Der Schlüsselbund diente anschließend zur Kommunikation, in dem sich immer zwei Frauen gegenseitig vorstellten und ins Gespräch kamen.

Es war ein interessanter Abend, der Spaß machte - nicht zuletzt auch dadurch, dass sich Mona Klare Übungen aus dem Improvisationstheater bediente, bei denen alle Teilnehmerinnen begeistert mitmachten. Wichtig sei immer die Körpersprache, denn wenn gar nichts hilft, hilft sie.

„Gehen Sie großzügig mit sich um und gestatten Sie sich Fehler“, gab die Referentin den Frauen mit auf den Weg. 

hu

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