Andreas Noltemeyer bliebt Ortsbürgermeister

Völkersen: „Sprecht uns direkt an“

Vertreter des alten und des neues Völkerser Ortsrates tagten jetzt im Foyer der Grundschule des Ortes (v.li.): Frank Tödter, Heinrich Clüver, Henrik Früchtenicht, Petra Henke, Julius Clüver, der alte und neue Ortsbürgermeister Andreas Noltemeyer sowie Inge Vogel.
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Vertreter des alten und des neues Völkerser Ortsrates tagten jetzt im Foyer der Grundschule des Ortes (v.li.): Frank Tödter, Heinrich Clüver, Henrik Früchtenicht, Petra Henke, Julius Clüver, der alte und neue Ortsbürgermeister Andreas Noltemeyer sowie Inge Vogel.

Völkersen – „So. Jetzt brauchen wir den Ältesten in der Runde“, meinte Andreas Noltemeyer zu Beginn der konstituierenden Sitzung des Ortsrates Völkersen. Der Blick schweifte nur kurz durch das Foyer der Grundschule Langwedel und blieb dann an Frank Tödter hängen. „Du musst dich auch nicht ausweisen...“ Als tatsächlich ältestes Mitglied leitete Tödter dann tatsächlich die Sitzung für die Wahl des Ortsbürgermeisters.

Einziger Kandidat: Amtsinhaber Andreas Noltemeyer (Grüne), der dann auch prompt einstimmig wiedergewählt wurde.

Frank Tödter (CDU), bisher stellvertretender Ortsbürgermeister und auch in den neuen Ortsrat gewählt, hatte sein Mandat vor der Sitzung zurückgegeben. „Ich danke für die Zusammenarbeit. Ich habe unseren Völkerser Weg immer sehr geschätzt. Wir haben uns vorher auch schon mal die Köppe heißgeredet und haben dann in der Öffentlichkeit Einigkeit demonstriert.“ Tödter arbeitet kommunalpolitisch jetzt im Gemeinderat weiter, ist hier auch stellvertretender Fraktionsvorsitzender bei der CDU. Seinen Sitz im Ortsrat übernimmt Heinrich Clüver.

Zum neuen stellvertretenden Ortsbürgermeister wurde einstimmig Henrik Früchtenicht (CDU) gewählt. Den Völkerser Ortsrat vervollständigen Julius Clüver (Grüne) und Petra Henke (SPD).

„Die vergangenen fünf Jahren waren ereignisreiche Jahre, die kommenden fünf werden es hoffentlich auch“, erklärte Andreas Noltemeyer nach seiner Wahl. Man habe in der vergangenen Legislaturperiode viel gemeinsam für das Dorf bewegt, gerade auch durch die Arbeitsgruppe „Unser Dorf hat Zukunft“.

Ein Boule- und Beachvolleyballplatz, die ersten Maßnahmen zum Bau eines Dorfplatzes, neue Baumöglichkeiten im Ort, der Neubau der Krippe, die Sanierung der Sporthalle fielen Noltemeyer in puncto positive Entwicklung seines Dorfes ein. „Beim Friedhofskonzept sind wir auf dem richtigen Weg“, so Noltemeyer. „Völkersen ist prädestiniert für die Energiewende. Das wird noch spannend“, meinte der alte und neue Ortsbürgermeister Völkersens.

Aber auch hier wird die Bevölkerung älter, die Menschen möchten auch im Alter im Ort bleiben. „Da haben wir schon Ideen, stehen aber noch ganz am Anfang.“ Ganztagsschule, Feuerwehrkonzept, Projekte der Vereine, Bushaltestelle und Verkehrsberuhigung dürften laut Noltemeyer Themen in der Zukunft sein, genau wie Gespräche über eine Zusammenarbeit mit dem neuen Ortsrat der Altgemeinde Holtebüttel, mit dem Ziel, für beide Ortschaften gemeinsam besser etwas zu erreichen.

Noch einmal rückblickend hatte Noltemeyer anzumerken: „Okay, es kann zu verschiedenen Punkten natürlich auch unterschiedliche Sichtweisen geben. Beispiel Güllepott.“ Die Anlage in Sichtweite der Straße Mühlenreith hatte es als Thema nicht nur in die Fachausschüsse der Gemeinde geschafft, sondern wurde auch in den sozialen Medien heftig diskutiert. „Da war ich dann schon von der anonymen Kritik am Ortsrat irritiert“, so Noltemeyer. „Meine Bitte ist da: Sprecht uns doch in Zukunft direkt und persönlich an. Ich glaube, das würden wir alle gut finden.“

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