43 Kinder für ihre Schule unterwegs

Sponsorenlauf in Völkersen

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Jana Howe vom Freundeskreis der Grundschule Völkersen gibt den jungen Startern noch ein paar Erläuterungen, und dann kann das losgehen mit dem Sponsorenlauf.

Völkersen - Jungedi, was brezelte am späteren Mittwochnachmittag die Sonne vom Himmel und strahlte nicht nur über Völkersen. Aber da vielleicht ein kleines bisschen besonders.

Der Freundeskreis der Grundschule hatte zum jährlichen Sponsorenlauf eingeladen – 43 Kinder der kleinen Schule hatten sich angemeldet. Und standen dann um 16 Uhr mit ihren Fahrrädern parat, um auf die Strecke zu gehen. Moment: Sponsorenlauf mit Fahrrädern? Na, ja. Was mal als Lauf angefangen hat, hat mit der Zeit immer mehr Rad- und Rollerfahrer angelockt. 

Auch wenn tatsächlich noch einige gelaufen sein sollen. Erst durften die kleineren Geschwister auf ihren Rädern mit dabei sein, dann wollten die größeren Kinder auch. Vielleicht weil man auf einem Rad auch mehr der zwei Kilometer langen Runden schafft. Je mehr, je besser. Weil, die Paten der Kinder haben sich ja im Vorfeld verpflichtet zu spenden. Damit der Freundeskreis die Schule und die Kinder unterstützen können.

Jeder Beitrag zählt

Ob 50 Cent oder einen Euro pro Runde oder was auch immer – egal. Jeder Pate gibt, was er kann und möchte. Die Kinder haben dann gleich mehrfach etwas von der Veranstaltung: 1. ihren Spaß; 2. den Stolz auf ihre Leistung und 3. Unterstützung für ihre Schule. Und wer keinen Paten hat, der darf natürlich trotzdem mitfahren.

„Aber macht auch genug Pausen, trinkt etwas“, mahnte Jana Howe vom Freundeskreis vor dem Start noch. Trinken und Kuchen gab es in einem Pavillon. Dahin hatten sich schon mal die Lehrer und die Eltern zurückgezogen.

Zahlreiche Helfer mit dabei

„Wir haben keine Probleme damit, Hilfe zu kriegen“, berichtete Heidi Bunke. Zu den Helfern gehört auch die Familie Zittlau. Der große Versorgungspavillon steht immer vor dem Haus der Familie. „Die gewähren uns quasi Unterschlupf“, so Heidi Bunke. 

„Und sie helfen, wenn mal was fehlt.“ Geholfen hat an diesem Nachmittag unter anderem auch Bürgermeister Andreas Brandt. Seine beiden Söhne waren ebenfalls am Start. Anzufügen ist noch Bjarne Heinze aus der 2. Klasse. Er hat die längste Strecke geschafft: tatsächlich 18 Kilometer.

jw

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