Auch nach Geschäftsumzügen droht im alten Einkaufszentrum kein großer Leerstand

Sonderposten im alten Edeka

Nachdem Auszug des Edeka-Marktes aus dem Langwedeler Einkaufszentrum sind Nachmieter bereits in Sicht. In den ehemaligen Supermarkt zieht ein Sonderpostenanbieter, der im August eröffnen will. - Foto: Wenck

Langwedel - Edeka Redling ist aus dem alten Langwedeler Einkaufszentrum raus, am neuen Standort gegenüber dem Langwedeler Rathaus ist der Parkplatz in den ersten Tagen nach der Neueröffnung immer packevoll. Und wie geht es mit Geschäftsräumen und den Geschäften im Einkaufszentrum weiter?

Für den alten Edeka-Markt gibt es bereits einen Nachmieter, erklärt Jan Thiem von der Firma „Miroszewska Immobilien“ aus Gehrden (Hannover), der der Komplex gehört, auf Nachfrage. Am 31. Mai wird die Fläche offiziell übergeben, dann will der Eigentümer einen Monat lang renovieren, anschließend will der neue Mieter den Laden noch einen Monat lang für seine Bedürfnisse herrichten. Geplant sei dann für Anfang August die Neueröffnung einer Langwedeler Filiale von „Thomas Phillips Sonderposten“, nebst Verkaufsflächen im Außenbereich.

Auch für den jetzt ehemaligen Edeka-Getränkemarkt sei man sich mit einem Nachmieter im Grunde genommen einig. Bevor die Unterschriften unter dem Mietvertrag allerdings noch nicht gesetzt und trocken sind, mochte Jan Thiem nicht mit einem Namen heraus. Gut unterrichteten Quellen zu Folge will aber ein Filialunternehmen aus der Bekleidungsbranche gern zurück an den Standort Langwedel.

Bei Silke Frank und ihrem Blumeneck geht der Betrieb wie gewohnt weiter, man will auch am Standort bleiben, genauso wie laut Jan Thiem die Rechtsanwaltskanzlei Mattfeldt, das Reisebüro Kühl,das Versicherungsbüro, Ernstings Family und Optiker Varnhorn.

Aus den ehemaligen Räumen des Fitnessstudios würde „Miroszewska Immobilien“ gern Wohnungen machen. „Den Bauantrag haben wir auch schon im vergangenen November gestellt.“ Allerdings gestalte es sich doch unerwartet schwierig und langwierig eine enstprechende Baugenehmigung vom Landkreis Verden zu bekommen. „Und nein, hier soll keine große Flüchtlingsunterkunft entstehen.“

Schwierig gestaltet sich auch die Vermietung des eheamligen Restaurants in dem Komplex, wie Thiem unumwunden zugibt. Es gab zwar schon einen Interessenten, dessen Werbung immer noch an der Außenfassade prangt, der auch in einen Umbau investiert hatte. Das es hier zu keiner Eröffnung kam, habe allerdings nichts mit Problemen bei der Genehmigung für den Betrieb zu tun gehabt.

Die Volksbank wird in den kommenden Wochen ebenfalls aus dem Einkaufszentrum in einen Neubau in Rathausnähe umziehen. Es hätte schon Interessenten für die Räume gegeben, einen Nachmieter habe sich noch nicht gefunden, so Thiem, der für die nahe Zukunft auch noch eine kleine Umgestaltung ankündigt: Die alten Schilder, logisch, der ausgezogenen Mieter sollen weg. Dafür will man einen neuen Hinweispylon mit den Namen aller aktuellen Mieter aufstellen. J jw

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