Silke Fronzek überrascht als Langwedeler Gästeführerin selbst Alteingesessene

„Hab ich gar nicht gewusst“

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Silke Fronzek bietet ni Langwedel Gästführungen, Kostümführungen als Mine Cordes, Radtouren, Geburtstagsüberraschungen und individuelle Spaziergänge nach Wunsch an.

Langwedel - Wenn Silke Fronzek so ins erzählen kommt, dann… könnte sie zwar auch schnell wieder aufhören, muss sie aber nicht. Die Frau kann Geschichten erzählen und zwar so gut, da hört man gern zu. Silke Fronzek hat das als Gästeführerin ja auch gelernt. Mit ihr als „Mine Cordes“, mittlerweile ein echtes Markenzeichen, kann man Langwedel entdecken. Dabei wollte Fronzek erst gar nicht in Langwedel Gästeführerin sein, sondern lieber in Thedinghausen.

„Weil, ist ja viel spannender. Da gibt es viel mehr zu erzählen“, hat sie einst gedacht. Aber dann war Silke Fronzek mal bei einer Langwedeler Führung mit Christoph Meyer vom Touristikverein dabei. „Und ich hab mich königlich amüsiert.“

Silke Fronzek fing an, über die üblichen Kanäle zur Langwedeler Geschichte zu recherchieren – und war verblüfft, was sie alles auch an spannenden, lustigen, dramatischen Geschichten entdeckte. „Dann wird mir ja mittlerweile auch Gott sei Dank viel von Langwedelern zugetragen.“ So hat sie sich langsam, aber sicher einen gehörigen Fundus angeeignet.

Der lässt sich bei einer Tour durch Langwedel trefflich abrufen. So eine Führung mit Silke Fronzek/Mine Cordes dauert eigentlich immer anderthalb Stunden, wurde schon von Familien, Firmen und allen möglichen Gruppen gebucht. Hinterher geht man gern gemütlich Kaffee trinken oder fein essen. Das Ganze war auch schon als Kohltour unterwegs. Oft genug gab es – selbst und gerade für alte Langwedeler – die Erkenntnis: „Mensch, das hab ich gar nicht gewusst.“

Unter anderem, was für eine wichtige Rolle das kleine Langwedel ganz lange Zeit im Erzbistum Bremen spielte…

Mine Cordes kann man übrigens auch als Geburtstagsüberraschung buchen. Dafür unterhält sich Silke Fronzek dann vor der großen Feier mit den Angehörigen des Geburtstagskindes, fragt nach Anekdoten, besonderen Geschichten – und schneit dann als Mine Cordes in die große Feier und fängt an zu erzählen…

Aber nicht, bevor die ganze Gesellschaft „Viel Glück und viel Segen“ gesungen hat. Und zwischendurch gibt es noch das eine oder andere Lied, bei dem jeder mitsingen kann.

„Nach einer halben Stunde ist dann Schluss. Ich hör meistens mit der Hochzeit auf. ‚Ich mach Schluss, wenn das Elend anfängt‘ sag ich dann immer.“

In der Browiede hat sie einer Firmengesellschaft übrigens auch schon tüchtig über die Geschichte des dortigen Hafens erzählt. Womit sie dann doch noch in der Samtgemeinde Thedinghausen gelandet wäre. Silke Fronzek ist macht nämlich nicht an den Grenzen des Flecken Langwedel halt, wie auch eine gut 25 Kilometer lange Radtour aus ihrem Repertoire beweist. Diese Tour geht rechts und links der Weser, berührt Eissel, das Wehr, den alten Intscheder Hafen, die Schifffahrt auf der Weser, nimmt die Weserüberquerung auf der Fähre „Gentsiet“ mit und noch einiges mehr.

Wer mehr über Silke Fronzek und ihre Arbeit wissen möchte, kann sich im Internet unter www.touristik-langwedel.de oder unter www.gaestefuehrung-langwedel.de informieren. Man kann Silke Fronzek aber auch eine Mail schreiben (silke.fronzek@web.de) oder man ruft sie einfach an: Telefon 04232/8108.

jw

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