Gelungenes Event

Verein „Rumänische Findelhunde“ in Cluvenhagen feiert Sommerfest

Wer war eigentlich noch mal Speedy Gonzales? Egal, beim Hundewettrennen liefen die Vierbeiner nicht gegeneinander, sondern auf Zeit und Zuruf.
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Wer war eigentlich noch mal Speedy Gonzales? Egal, beim Hundewettrennen liefen die Vierbeiner nicht gegeneinander, sondern auf Zeit und Zuruf.

Cluvenhagen – Breit grinsend hätten die vielen Hunde beim Sommerfest des Vereins „Rumänische Findelhunde“ herumlaufen können. Sind sie es doch, die mitunter schon mal einen Maulkorb tragen müssen. Doch gestern waren die Zweibeiner zu einer Mund-Nasenbedeckung verpflichtet. Und weil es alle so fein gemacht haben, gab es zur Belohnung eine gelungene Veranstaltung bei allerbesten Spätsommerwetter.

Bis 14.30 Uhr waren es nach Veranstalterangaben 450 Besucher auf der Sportanlage des TSV Cluvenhagen. Sie bummelten entlang der zahlreichen Stände, die sich einen Tag zuvor noch ein wenig reduziert hatten. Einige kurzfristige Absagen hatte es laut Gaby Dziuballe aus dem Organisationsteam gegeben. Teils mit Sorgen wegen Corona begründet. Die Pandemie war auch der Grund, warum es im Vorfeld viele Absagen von reinen Verkäufern von Tierzubehör gegeben hatte. Doch Abstand zu halten, war problemlos möglich.

Dieser galt aber nicht für die Mensch-Hund-Teams. Weder bei den Agility-Darbietungen der „Flotten Pfoten“ aus Etelsen, noch bei den Darbietungen der Rettungshundestaffel Landkreis Osterholz. Beide Gruppen schätzen es, etwas gemeinsam mit ihrem Hund zu machen.

Ab geht der Appenzeller Sennhund Lloyd – er und Frauchen Bibiana Döpke hatten ihren großen Auftritt im Agility-Parcours.

Der Appenzeller Sennenhund Lloyd flog beim ersten öffentlichen Auftritt mit Frauchen Bibiana Döpke über die Hindernisse. Lob gab es für den Hund und die Veranstalter: „Super, und so groß habe ich es gar nicht erwartet“, so die Achimerin.

Der Verein „Rumänische Findelhunde“ hat sich gegründet, um Straßenhunde vor der Tötung zu bewahren. Carina Michels hat einen solchen Hund. „Sie ist meine Lebensretterin“, sagt die Dörverdenerin über ihre Daisy, denn diese habe ihr aus einer persönlichen Krise nach dem Tod ihres Mannes geholfen. Sonntag genoss sie es, gemeinsam mit ihrer Nachbarin Ingrid Hinrichsen endlich mal wieder in Corona-Zeiten eine Veranstaltung besuchen zu können.

„Jeder hat ein Zuhause verdient“, sagt Maren Schmidt vom Verein „Angels without wings“ aus Syke, der sich ebenfalls die Rettung von Auslandshunden zur Aufgabe gemacht hat.

Das reinste Paradies für Hunde – dieser Vierbeiner gehört übrigens zum Besitzer des Standes.

Für die auf Fotos präsentierte Hunde fanden sich einige Interessenten. „Wir sind dankbar, dass wir hier einen Stand haben durften“, sagte sie.

Rolf Kleemann, Vorsitzender der „Rufi’s“, zeigte sich mittags „sehr zufrieden“. Wenngleich zwei Fragen ihn und seine Mitstreiter bis zum Schluss beschäftigt hätten, wie er sagte: „Kommen die Leute oder ist am Sonnabend noch Post da?“. Er meinte eine Absage der Behörde. Doch die gab es nicht.

Und so konnten Tauben-, Igel- und Hamsterretter, Andrea Ball mit ihrer Verdener Hundetagesstätte, die Arche Oyten oder Hundefotograf Martin Kostial aus Pinneberg und alle anderen Aussteller ihre tierischen Angebote präsentieren, mit denen sie Tiere retten oder ihnen das Leben verschönern.

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