Nach dem Startschuss für die Freilufttheatersaison laufen die Arbeiten auf Hochtouren

Schweißarbeiten im Daverdener Holz

In die Erneuerung ihrer Freilichtbühne haben die Daverdener seit dem vergangenen Jahr viel Arbeit gesteckt, aktuell kümmern sich Rolf Frenser, Michael Jahn und Rolf Rotermundt um die Handläufe auf den Tribünen.  
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In die Erneuerung ihrer Freilichtbühne haben die Daverdener seit dem vergangenen Jahr viel Arbeit gesteckt, aktuell kümmern sich Rolf Frenser, Michael Jahn und Rolf Rotermundt um die Handläufe auf den Tribünen.  

Daverden – Ein Jahr lang war es auf der schönen und so idyllisch gelegenen Freilichtbühne im Daverdener Holz wegen der Pandemie gespenstisch ruhig. Doch jetzt ist hier wieder Leben eingekehrt. Die Aktiven der Freilichtbühne Daverden, eine Abteilung des TSV Daverden, sind dabei, die Theatersaison 2021 vorzubereiten, am Samstag, 3. Juli, soll es mit einer Neuauflage des Märchenstücks „Isidor wird Nachtgespenst“ wieder losgehen.

Aufgrund der aktuellen Situation wird es von „Isidor“ wie berichtet keine Vormittagsvorstellungen für Schulen und Kindergärten geben. Doch nach über einem Jahr Corona und dem dadurch verpassten Jubiläumsjahr (120 Jahres TSV Daverden, 70 Jahre Freilichtbühne) soll in diesem Sommer eine Saison gewagt werden. Aktuell erblickten vorbeikommende Spaziergänger (von denen es einige gibt) Rolf Frenser, Michael Jahn und Rolf Rotermundt, die fleißig auf der Bühne arbeiteten.

Die Sitzreihen wurden schon im vergangenen Jahr mit Blick auf das Bühnenjubiläum verbessert und besucherfreundlicher gestaltet, die Bühne wurde teilweise neu gepflastert. Nun wurden die Handläufe verschweißt. Jetzt fehlt nur noch das Bühnenbild für das Märchenstück, aber auch da wird schon eifrig gewerkelt. Es wird eine wirklich anspruchsvolle Kulisse gezaubert, im Laufe des Stücks wird die Waldbühne als Gespensterschule und verfallene Burgruine gebraucht. Aber die drei Daverdener Bühnenbauer haben ja schon viel Erfahrung.

Mit „Isidor wird Nachtgespenst“ dürfen die Theaterbesucher eine spannende und witzige Geschichte für Jung und Alt erwarten. Neben der trefflichen Unterhaltung geht es auch um Freundschaft, Angst- und Muthaben.

In der Gespensterschule werden drei kleine Gespenster von Professor Gänsehaut unterrichtet. Damit die Drei ihre Prüfung bestehen, müssen sie einen Geist befreien und Pfadfinder von einer Ruine fernhalten. Doch das gelingt ihnen nur gemeinsam – – und mit Hilfe der Kinder, die Geheimfächer knacken, Geisterfallen öffnen und Gespensterjäger mit Zaubersprüchen bannen.

Die kleinen und großen Darsteller in Daverden proben nicht mehr online, sondern unter Corona-Bedingungen schon auf der Bühne. Bevor man sich trifft, werden alle getestet, es werden Mund-Nase-Masken getragen – auch wenn das für eine Theaterprobe nicht unbedingt förderlich ist. Alle Akteure und Akteurinnen sind voller Elan dabei und hoffen darauf, nach so langer theaterloser Zeit wieder etwas Freude bereiten zu können.

Wegen der aktuellen Pandemie-Situation kann auch auf der großen Freilichtbühne in Daverden nur eine feste und vor allem begrenzte Zahl von festen Sitzplätzen angeboten werden. Volker Penczek, Vorsitzender der Freilichtbühne, hofft, viele kleine und große Märchenfans von fünf bis 99 Jahren auf der Bühne begrüßen zu können. 150 Zuschauer werden jeweils maximal zu den Aufführungen eingelassen. Alle müssen sich vorher anmelden und auch schon den Eintritt bezahlen. Die Kontodaten für die Überweisung erfahren die Interessenten bei der Anmeldung. Sollte jemand dann nicht zur gebuchten Aufführung erscheinen können, behält die Karte ihre Gültigkeit, oder aber der Zuschauer erhält sein Geld zurück. Am Theatereingang gibt es keinen Kartenverkauf, damit sollen Staus und Gedränge beim Einlass verhindert werden. Aus den gleichen Überlegungen bietet die Freilichtbühne beim Märchenstück keine Getränke, Eis und heiße Würstchen an. Jeder kann sich aber selbst etwas mitbringen. Solange während des Stückes nicht laut mit Chipstüten geraschelt und geknistert wird. Zum Beispiel.

Für Samstag, 14. August, ist die Premiere für das plattdeutsche Stück „Skandal in‘t Sprüttenhuus“ geplant. Auch hier wird man nicht unter „normalen“ Bedingungen spielen können.

„Isidor wird Nachtgespenst“ wird gespielt: am Samstag und Sonntag, 3. und 4. Juli, jeweils ab 16 Uhr; Freitag 9. Juli ab 19 Uhr, Samstag und Sonntag, 10. und 11. Juli jeweils ab 16 Uhr.

Der Eintritt kostet: für Erwachsene acht Euro, Kinder bis 15 Jahre drei Euro, Familienkarte 22 Euro (zwei Erwachsene und bis zu vier Kinder). Die Plätze reserviert man sich im Vorverkauf bei Sigrid Meyer-Klein anmelden, und zwar unter (Telefon Mobil 0176 / 78 68 22 59 sowie E-Mail an info@freilichtbuehne-daverden.de).  whu

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