Nur durch Spenden finanziert

Frank Wenzlow und der ASN erfüllen mit „Sternenfahrten“ letzte Wünsche

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Um die „Sternenfahrten“ von Frank Wenzlow zu unterstützen, haben Yvonne Runge (li.) und Sabrina Wouters (re.) gearbeitet und gespendet. 

Langwedel - „Es ist schon eine Herzensangelegenheit. Ein Vermächtnis“, sagt Frank Wenzlow. Der 57-Jährige ist 1. Vorsitzender vom Ambulance Service Nord e.V. – und was ihm so am Herzen liegt, das sind die „Sternenfahrten“.

Damit erfüllen Wenzlow und seine Helfer todkranken Menschen letzte Wünsche. Eine Fahrt ans Meer. Oder zu einem Familienbrunch, was auch immer. Für diese „Sternenfahrten“ gibt es einen Krankentransportwagen, komplett aus Spenden finanziert. 

Wenzlow und der ASN als gemeinnütziger Verein bieten die Fahrten komplett auf ehrenamtlicher Basis an, stellen keine Rechnung, verlangen keine Gegenleistung. Damit die „Sternenfahrten“ funktionieren können, braucht man also Spenden.

Wie die von „Yvonne’s Stylingstudio“ aus Langwedel. Yvonne Runge hatte in ihrem Salon Infobroschüren vom ASN und den Sternenfahrten ausgelegt, beantwortete gern Fragen zu den „Sternenfahrten“, den Tag über gingen Trinkgeld und Co der Kunden in eine Spendendose. 

Die Haarschnitte brachten mehr als 300 Euro ein

Abends zogen Yvonne Runge und Sabrina Wouters zum „Freundinnenabend“ bei Bellandris Weingärtner in Verden-Walle und schnitten von 17 bis 21 Uhr weiter Haare. Gegen eine Spende für die „Sternenfahrten“. Über 300 Euro kamen so zusammen. 

„Eine schöne Summe“, freute sich gestern Frank Wenzlow. Die Nachfrage nach den „Sternenfahrten“ ist ungebrochen. „Letzte Woche waren wir dafür zwei Tage unterwegs.“

Warum es die Fahrten überhaupt gibt, darauf weist ein relativ kleiner Aufkleber am Krankenwagen hin. Ein Foto ist zu sehen, der Name Katrin Lisbeth Wenzlow zu lesen und die Jahreszahlen 1975 und 2014. „Lissy“ war Frank Wenzlows Frau. Ihren letzten Wunsch, ein Abschiedsbrunch am Meer, konnte er nicht erfüllen. Weil es niemanden gab, der damals solche Krankentransporte durchführte.

Auch wenn der Weg dahin nicht einfach war, wie Wenzlow andeutet, jetzt gibt es die Fahrten vom ASN. Und glücklicherweise Leute, die für das Projekt spenden. - jw

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