Firma Marco Bungalski will Ausbau bewerkstelligen

Schnelles Internet in Völkersen möglich

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Marco Bungalski (3.v.li.) und Tobias Pietza (2.v.re.) mit Bürgermeister Andreas Brandt und dem Völkerser Ortsrat vor einem bereits bestehenden Verteiler, der im Bedarfsfall ausgebaut werden würde.

Völkersen - Von Jens Wenck. Schnelles Internet? Womöglich Breitband? In Völkersen? Gibt es hier nicht. Jedenfalls in den allermeisten Straßen nicht.

„Wir sagen, wir wollen den Breitbandausbau hier haben“, erklärte am Donnerstag Ortsbürgermeister Andreas Noltemeyer. „Der Flecken Langwedel bemüht sich schon lange...“, sagte dazu Bürgermeister Andreas Brandt. Der Flecken Langwedel bekam auch Fördermittel für einen Netzausbau vom Schießstand aus in Richtung Ortsausgang. Hier ist die EWE gerade an der Arbeit. Haberloh, Langwedelermoor und Ebbensiek (Fischerhude) sollen auch profitieren, aber der Rest von Völkersen eben nicht. Doch Abhilfe ist jetzt in Sicht.

Die Firma Marco Bungalski aus Dauelsen hat einen Breitbandausbau für Völkersen angeboten. Zwischen Achim und Erxleben wird just eine große Glasfaserleitung gelegt, das Dauelser Unternehmen war beteiligt. Die Internetautobahn verläuft im Raum Förth/Nindorf. Es ließe sich eine Abfahrt nach Völkersen einrichten. „Dafür sind vier Kilometer Tiefbau nötig“, so Marco Bungalski gestern in Völkersen.

Sein Unternehmen würde sich an die Maßnahme wagen, schließlich hat man schon reichlich Erfahrung mit dem Breitbandausbau gesammelt, etwa in Lehringen oder den Neubaugebieten in Holtum und Weitzmühlen.

Zu den vier bestehenden Verteilern der Telekom würde man über T-M-Net.de, eine Marke der Firma Marco Bungalski, zwei zusätzliche eigene Verteiler aufstellen, könnte über die bestehenden Kupferkabel und das sogenannten Vectoring-Verfahren die allermeisten Völkerser schnell bedienen – und das schon ab Sommer 2020.

Bis zu 100 MBit Übertragungsrate wären möglich, so Bungalski-Vertriebsleiter Tobias Pietza. Die Kosten für den Endverbraucher? 39 Euro Wechselgebühr, so Marco Bungalski. Und dann nehme das Unternehmen 39,90 Euro im Monat für einen 30 Mbit-Anschluss.

Natürlich gibt es an der ganzen Sache auch einen Haken. Die Leitung nach Völkersen lässt sich nur wirtschaftlich bauen und betreiben, wenn sich mindestens 40 Prozent der rund 500 Völkerser Haushalte anschließen lassen. 200 Haushalte bräuchte man, die mitmachen.

Was genau geplant ist, was sich machen lässt, will man an zwei Informationsabenden im Völkerser Gasthaus Grashoffs vorstellen, am 3. und 4. April jeweils ab 19 Uhr. „Die persönlichen Einladungen sind schon rausgegangen“, so Andreas Brandt. Bis Ende April muss man wissen, wer sich in Völkersen anschließen lassen will.

Im Ortsrat ist man vorsichtig optimistisch, dass das Vorhaben in die Tat umzusetzen ist. „Das ist eine einmalige Chance. Die sollten wir ergreifen“, findet Inge Vogel. „Zumal das eine Firma von hier vor Ort macht, inklusive Service.“

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