Premiere in Holtebüttel am 22. Juli

Schauspieler besser hörbar bei „Chaos in't Bestattungshuus“

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Auf der Freilichtbühne Holtebüttel wird für die Premiere geübt.

Holtebüttel - „Chaos in’t Bestattungshuus“ lautet der Titel der diesjährigen Komödie, die ab Sonnabend, 22. Juli 2017, auf der Freilichtbühne Holtebüttel gezeigt wird. Taschentücher erscheinen unverzichtbar, aber nur um sich die Lachtränen wegzuwischen. Das zeigte ein Besuch der Proben bei den „Holtebütteler Plattsnackers“.

Im Mittelpunkt des Geschehens steht das Bestattungshaus Speck. Gerd Speck plagen große finanzielle Probleme. Es wird bereits getuschelt, dass der „Pannemann“, also der Pfandmann/Gerichtsvollzieher, dort ein- und ausgeht. „Keen Mensch starvt“, beklagt sich der Inhaber, und um endlich wieder an Geld zu kommen, nimmt er ein unmoralisches, aber für die Besucher sehr unterhaltsames Angebot an. Das Chaos nimmt seinen Lauf in diesem durch und durch sehr lebendigen Stück.

Gewagte Thematik

Eine Komödie, die im Bestattungshuus spielt, erscheint gewagt, aber mit der Auswahl der Stücke haben die Holtebütteler Plattsnackers in den vorigen Jahren immer wieder ins Schwarze getroffen. Moderne frische Werke auf dem Spielplan kamen immer wieder bestens beim Publikum an.

„Ja, es ist ein bisschen mutig“, gibt Regisseurin Marita Coels zu. „Aber wir wollten es einfach mal ausprobieren.“ Schon seit mehreren Jahren habe man den Dreiakter von Winnie Abel, übersetzt ins Plattdeutsche von Heino Buerhoop, quasi in der Schublade gehabt. Jetzt sei die Zeit dafür gekommen.

Das gilt auch für die neue Technik. Erstmalig werden die Stimmen der Schauspieler über Lautsprecher zu hören sein. Alle tragen sie kleine, unauffällige Mikrofone. Häufiger habe es Hinweise gegeben, dass man in den hinteren Reihen nicht alles gleich gut verstehen kann, erläutert die Regisseurin. Da wollte man Abhilfe schaffen.

Techniker können jetzt die gesamte Bühne einsehen

Im Zuge der Erneuerung wurde ein Technikraum hinter dem Publikum erforderlich. Bislang hatten die Techniker ihren Platz in dem Fachwerkhaus und verfolgten das Spiel auf der Bühne über einen Monitor. „Sie hatten dabei leider nicht die gesamte Bühne im Blick“, erklärt Marita Coels.

Die Techniker steuern nun auch den Ton. Somit war eine Verlagerung des Technikraumes bei der Einführung von Mikrofonen und Lautsprechern unverzichtbar. Eine Investition in die Zukunft, die mit Unterstützung der Stiftung der Kreissparkasse Verden möglich geworden ist.

Geblieben ist der bewährte Spielplan mit zehn Vorstellungen ab 22. Juli und Aufführungen an jedem Mittwoch, Freitag, Sonnabend und Sonntag bis zum 6. August. Beginn ist stets um 20 Uhr. Einzige Ausnahme ist Freitag, der 28. Juli. Dann wird bereits um 16.30 Uhr gespielt.

Der Eintritt beträgt acht Euro für Erwachsene und drei Euro für Kinder. Theatergutscheine gibt es unter Telefon 0177/1941210.

wb

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