„Rückwärts klappt gut...“

Modellboot-Bauer präsentieren ihr Hobby im Burgbad

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Der Oytener Bernd Weierich (rechts) hat hier Horst Dreier die Fernsteuerung eines seiner Boote überlassen. Ehefrau Gaby Dreier schaut sich das Manöver ihres Mannes im Schwimmerbecken des Burgbads genau an.

Langwedel - Die Saison im Langwedeler Burgbad ist beendet, trotzdem hatten dort am Sonntag etliche Besucher ihren Spaß. Denn das nasse Terrain wurde bereits zum wiederholten Mal von den Modellboot-Skippern vom Rotenburger Weichelsee für ein Schaufahren der Modellboote genutzt.

Schlepper, Krabbenkutter, Sportboote und Dampfschiffe fuhren übers Wasser, auch ein U-Boot tauchte im Schwimmerbecken.

Insgesamt hatten die Modellbootfahrer aus den Landkreisen Rotenburg und Verden rund 100 Schiffe mitgebracht, die es in und rund um die Becken zu bestaunen gab. Bernd Weierich aus Oyten beispielsweise wartete mit einem Polizeiboot, Sportbooten und einem Schlepper auf.

„Ich baue quer Beet“, schmunzelt Weierich. Auch für die Nachwuchsförderung im Hobbybereich macht sich der Oytener stark, und so war es für ihn keine Frage, beim Schaufahren den Besuchern einmal die Fernsteuerung eines seiner Wasserfahrzeuge zu überlassen.

Und die fanden schnell heraus, dass das Modellbootfahren gar nicht so einfach ist. „Rückwärts klappt schon ganz gut, aber vorwärts...?“, kommentierte Gaby Dreier die etwas holprige Jungfernfahrt ihres Ehemanns Horst.

Das es nicht leicht ist, gegen die vielen Sportangebote oder gegen Internet & Co. anzukommen, weiß auch Klaus-Dieter Wolk aus Achim. Umso mehr freut er sich darüber, dass nach seinem Sohn Christian auch seinen vierjährigen Enkel Niklas der Modellboot-Virus fest gepackt hat. Der kleine Mann ist bereits ein richtiger Freak und sehr an Opas und Papas Hobby interessiert. Stolz zeigt er sein kleines Boot, während sein Großvater den Zuschauern das von ihm selbst gebaute U-Boot vorführt.

„Die meisten Modellbootfahrer sind Tüftler wie ich“ sagt Wolk. Meistens geht es beim Bau der Modelle um Originalität und nur hin und wieder ist die Geschwindigkeit das Maß aller Dinge. Und dann gibt es noch die Detailverliebten, bei denen die Modelle auch ordentlich hupen und blinken können, das Beiboot zu Wasser lassen und sogar die Ankerkette auswerfen. nie

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