Ortswehr lädt zum Tag der offenen Tür ein

Richtig viel auf die Beine gestellt

Ab Mittag hatten die Vorführungen beim Tag der offenen Tür dann doch ordentlich Zuschauer. Fotos: Wenck

Langwedel - Von Jens Wenck. Was haben sie im Vorfeld getan, gemacht, auf die Beine gestellt. Mit einem ganz großen Tag der offenen Tür wollte gestern die Freiwillige Feuerwehr Langwedel zusammen mit der Bevölkerung ihr 125-jähriges Bestehen feiern. Mit großem Programm vor dem Langwedeler Feuerwehrhaus, mit Gästen von der Dea-Werksfeuerwehr und ihrem Gerät auf dem ehemaligen Mackparkplatz, mit einer Schau alter Feuerwehrfahrzeuge rund um das benachbarte Häuslingshaus. Der Ambulance Service Nord war mit einem Wagen, einem Team und viel Info vor Ort.

Und dann das: alles andere als Sonntagswetter. Auf die Frage, was den vormittags so los war, antwortete Ortsbrandmeister Ralf Holtkamp nur kurz und knackig: „Nix. Regen.“

Als gegen Mittag endlich der Dauerregen aufgehört hatte, füllte sich der Platz vor der Feuerwehrwache an der Langwedeler Bahnhofstraße endlich einigermaßen mit Besuchern. Die bekamen dann unter anderem eine Vorführung der Absturzsicherungsgruppen aus Achim, Verden und Dauelsen geboten.

Für sie hatte man ein fünf Meter hohes Gerüst aufgebaut, die Rettung von Bauarbeitern wurde simuliert. Geübt wird aber auch auf 35 Meter hohen Baukräne, so Heiko Kruse, der die Vorführung mit Erklärungen begleitete. Die Feuerwehrleute enterten das Gerüst zügig, aber nicht mit übertriebenem Tempo. „Ob nun fünf Meter oder 15 Meter hoch, da drunter ist nichts mehr“, so Kruse. Also steht bei dieser Aufgabe die Eigensicherung der Kameraden an erster Stelle. Bei der Vorführung eines Menschen aus einem Unfallauto, hatte noch ein Mensch das Unfallopfer gemimt, auf dem Gerüst bediente man sich zweier Dummys. „Die sind 60 bis 90 Kilo schwer. Das ist kein Kinderspiel.“

Nach vollbrachter Tat gab es absolut berechtigten Applaus für die Retter.

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