Mini-Musical „Prinzessin Kunigunde“

Theater AG der Grundschule Langwedel: So richtig mit Schmackes

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Es ist vollbracht: Unter dem großen Beifall des zahlreichen Publikums ziehen Prinzessin Kunigunde und ihr Gemahl nebst gesamtem Hofstaat huldvoll an ihrem Volk vorbei.

Langwedel - Na, ja. Man hatte schon alle Eltern eingeladen. Aber das das dann so voll wird... ist richtig schön. Und ein paar weitere Sitzgelegenheiten hat man auch schnell organisiert, bevor das Theaterstück losgeht, bzw. das Mini-Musical „Prinzessin Kunigunde – ein märchenhaftes Ritterspiel“. Zu erleben in der Grundschule Langwedel.

Ein halbes Schuljahr lang haben die 3. und 4.-Klässler in der Theater AG immer mittwochs mit ihren Lehrerinnen Dunja Djalvand und Astrid Hauer in der 6. Stunde geprobt.

So, fängt an. Zwei Pagen marschieren mit auf Kissen platzierten Herrscherzeichen (es gibt auch ein Schwert) mitten durch das Publikum, um auf der Bühne alles für den König und seine Königin klar zu machen.

Die Majestäten rücken an, es gibt wahrlich kräftigen Chorgesang aus dem Hintergrund – und worum geht es hier eigentlich? Prinzessin Kunigunde soll jetzt mal endlich heiraten, findet die Königin. Ja, ja, wenn du meinst – brummt der König nicht zum letzten Mal auf die Begehrlichkeiten seiner Gemahlin. Sehr zur Freude des erwachsenen Publikums.

Kunigunde selbst hat gar nicht mal unbedingt etwas dagegen, zu heiraten. Wenn ihr Zukünftiger ihre „Kuscheltiere“ mag, generell tierlieb und auch sonst ein korrekter Zeitgenosse ist, dann geht was. Worauf die ritterlichen Bewerber aufmarschieren, eine große Klappe haben, aber wenn es darauf ankommt: Dann versagen sie.

Junge Schauspieler selbstbewusst

Ganz anders da der junge Mann mit seiner Gauklertruppe, die auch noch artistische Einlagen auf die Bühne bringt. Der Mann täte passen. Bloß, oh Schreck, der ist ja gar kein Ritter! Jetzt wird Papa König endlich mal aktiv, macht den einfachen jungen Mann zum Ritter. Es kann geheiratet werden und alles ist gut.

Für die selbstbewussten jungen Schauspielerinnen und Schauspieler gab es rauschenden Beifall, völlig zu Recht.

„Wie die gespielt haben, wie die gesungen haben. So richtig mit Schmackes. Einfach toll. Die haben richtig Spaß gehabt“, fand Schulhausmeister Ralf Büssenschütt. Der Mann trifft den Nagel auf den Kopf. Für Katja Neufeld, die 2. Vorsitzender des Fördervereins der Grundschule gab es von den Kindern noch einen Blumenstrauß – weil der Verein 500 Euro für die Kostüme und die Ausstattung der Theater AG gegeben hat. Für Lina, die am Dienstag Geburtstag hatte, sangen alle noch ein Geburtstagsständchen.

Gestern haben die jungen Theaterleute zum Halbjahresende dann noch einmal für die ganze Schule gespielt. Im kommenden Halbjahr wird die Theater AG wieder neu besetzt und auch ein neues Stück einstudiert. Wir sind gespannt.

jw

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