Start am 1. März

Berufsfachschule Altenpflege mit zusätzlichem Ausbildungsgang

Anke Seliger, Melanie Penke-Schmitz, Schulleiterin Melanie Silbermann, Susanne Süß (v.li.) aus dem Team der Berufsfachschule Altenpflege in Langwedel – die ab 2018 gleich zwei Ausbildungsgänge pro Jahr anbietet.

Langwedel - „Wer den Altenpflegeberuf erlernt, erwirbt ein Ticket in die Zukunft, denn qualifizierte Fachkräfte werden dringend gebraucht“, erklärt Melanie Silbermann, Leiterin der Berufsfachschule Altenpflege des ibs in Langwedel.

Am 1. März 2018 beginnt der nächste Ausbildungsgang, das Bewerberverfahren hat begonnen. „Erstmals“, so Melanie Silbermann, „starten wir damit zweimal im Jahr, zum März und dann wieder wie bisher gewohnt zum 1. August. Wir greifen damit die zahlreichen Hinweise der Pflegeeinrichtungen im Landkreis zum Ende letzten Jahres auf, wonach es immer schwieriger wird, geeignete Fachkräfte zu finden. Der Personalbedarf ist enorm und weiter ansteigend.“

Wenn man ab 2018 jeweils zweimal im Jahr einschule, reagiere man damit ganz bewusst als private Berufsfachschule flexibel und mit nachhaltiger Ausweitung der Kapazitäten auf den Bedarf der Praxis, so Silbermann und fügt an: „Sollten wir mit den ansteigenden Schülerzahlen im gegenwärtigen Schulgebäude an unsere Grenzen stoßen, erwägen wir einen weiteren Standort im Landkreis zu eröffnen.“

Die Berufsfachschule, seit langen Jahren im historischen Gebäude der Druckerei Mack in Langwedel zuhause, ist und bleibt auch in Zukunft eine absolut eigenständige Einrichtung. Ganz gleich, welche Pläne der neue Eigentümer mit dem Druckereigelände hat. Die zielen, wie berichtet, auf den Bau einer Seniorenwohnanlage und Pflegeeinrichtung.

Keine Kosten für die Schüler

Den Schülerinnen und Schülern, die am 1. März beginnen, entstehen wie bisher keine Kosten, so der Hinweis der Berufsfachschule: Für Erstauszubildende übernimmt das Land Niedersachsen das Schulgeld, Umschülererhalten nach Vorliegen der notwendigen Voraussetzungen einen Bildungsgutschein vom Landkreis oder von der Agentur für Arbeit. Zugangsvoraussetzung ist der Realschulabschluss, der erweiterte Hauptschulabschluss oder eine gleichwertige Schulbildung.

Melanie Silbermann rät speziell jungen Schulabgängern grundsätzlich zu einem Schnupperpraktikum in einer Altenpflegeeinrichtung vor Ausbildungsbeginn. „Ob dieser Beruf der richtige ist, stellt sich oft schon nach ein paar Tagen in der Praxis heraus“, erklärt die Schulleiterin, „bei der Vermittlung der Praktikumsstellen sind wir gern behilflich“.

Wer sich für die Altenpflege entscheidet, den erwarte eine fundierte und abwechslungsreiche Ausbildung: Der theoretische Unterricht findet in Lernfeldern statt, das heißt, konkrete Situationen des Arbeitsalltags bilden die Grundlage für die Stoffvermittlung. Die praktische Ausbildung wird in stationären oder ambulanten Einrichtungen der Altenpflege absolviert, die Fachlehrer der Berufsfachschule begleiten die Praxis ihrer Schülerinnen und Schüler. 

Theorie und Praxis eng miteinander verzahnt

Theorie und Praxis sind also sehr eng miteinander verzahnt, die mehrwöchigen Phasen wechseln sich ab. Am Ende der dreijährigen Ausbildung steht die Abschlussprüfung mit einem schriftlichen, einem praktischen und einem mündlichen Teil.

Die gute Nachricht: Es gibt noch freie Ausbildungsplätze, sowohl zum 1. März als auch zum 1. August. Wer Interesse an dieser Ausbildung hat, erreicht die Berufsfachschule für Altenpflege in der Großen Straße 63 in Langwedel unter Telefon 04232 94590.

Weitere Informationen zum Thema und zur Schule gibt es auch im Internet unter der Adresse www.ibs-bremen.de.

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