Verpressen von Lagerstättenwasser macht Initiativen mobil

Proteste gegen „diese giftige Brühe“

Völkersen - Über viele Jahre wurde Lagerstättenwasser durch die RWE Dea AG in dem Wasserschutzgebiet um das Wasserwerk Panzenberg in Verden-Scharnhorst verpresst. Nachdem eine Leckage am Leitungsnetz entdeckt worden war und die Öffentlichkeit von dem Verpressen erfahren hatte, wurden diese Arbeiten vor zwei Jahren eingestellt. Der Konzern plant, künftig in Völkersen zu verpressen. Dagegen richtete sich eine Protestaktion am späten Donnerstag-nachmittag in Schülingen.

Von der Völkerser Bürgerinitiative „No Fracking“ wurden neun Gitterboxen präsentiert, die symbolisch für mehrere hunderttausend Kubikmeter benzolhaltiges Lagerstättenwasser stehen. Diese Mengen sollen laut BI-Sprecher Andreas Noltemeyer in Völkersen „verklappt“ werden. „Wir sind hier heute am Betriebshof der RWE Dea zusammengekommen, um mit dieser Aktion gegen eine der größten Umweltsauereien, die die Erdgasindustrie in unserer Gegend veranstalten will, unsere Stimme zu erheben“, sagte er vor rund 50 Menschen. Unterstützung war unter anderem von Bürgerinitiativen aus Intschede und Langwedel gekommen.

Das Verpressen sei in Scharnhorst zwar eingestellt, die dafür erteilte Genehmigung jedoch nie zurückgegeben worden, so Noltemeyer. Sie werde jetzt als Faustpfand benutzt, „um in naher Zukunft bis zu 130 000 Kubikmeter dieser giftigen Brühe - versetzt mit großen Mengen an Benzol und Quecksilber unwiderbringlich bei uns in Völkersen in die Tiefe zu entsorgen“. 5 000 Meter sollen geplant sein.

Die BI fordert, das Verpressen komplett einzustellen, denn niemand könne garantieren, dass das Benzol belastete Wasser dabei nicht in grundwasserführende Schichten gelangt. Eine Studie der Duke-University in den USA kommt laut Noltemeyer zu dem Ergebnis, „dass Verseuchungen in der Umgebung von Bohrstellen mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit auf Undichtigkeiten der Vorrohrung und Zementierung der Bohrung zurückzuführen seien“. RWE Dea begründe das Verpressen vor Ort als „nachhaltigste Form“ und berufe sich dabei auf eine Studie, die nicht komplett veröffentlicht wird, was ebenfalls von der BI kritisiert wird.

Man habe durch ein externes Gutachterteam den langfristigen Umgang mit dem Lagerstättenwasser „akribisch“ prüfen lassen“, so RWE Dea-Pressesprecher Derek Mösche. Die Empfehlung der Gutachter laute, „das Lagerstättenwasser wieder dorthin zurückbringen wo es herkommt und wo sich Wasser dieser Zusammensetzung sowieso seit Jahrmillionen natürlicherweise befindet.“ Man verfolge aber auch andere Optionen, „um einen zweiten Entsorgungsweg im Falle eines Ausfalls oder einer Unterbrechung der Wasserrückführung in die Lagerstätte zur Verfügung zu haben.“

Protest gegen Verpressung von Lagerstättenwasser

Über viele Jahre wurde Lagerstättenwasser durch die RWE Dea AG in dem Wasserschutzgebiet um das Wasserwerk Panzenberg in Verden-Scharnhorst  verpresst. Nachdem eine Leckage am Leitungsnetz entdeckt worden war und die  Öffentlichkeit von dem Verpressen erfahren hatte, wurden diese Arbeiten dort  vor zwei Jahren eingestellt. Der Konzern plant offenbar, künftig in  Völkersen zu verpressen. Dagegen richtete sich eine Protestaktion am späten  Donnerstagnachmittag in Schülingen. © Mediengruppe Kreiszeitung / Wiebke Bruns
Über viele Jahre wurde Lagerstättenwasser durch die RWE Dea AG in dem Wasserschutzgebiet um das Wasserwerk Panzenberg in Verden-Scharnhorst  verpresst. Nachdem eine Leckage am Leitungsnetz entdeckt worden war und die  Öffentlichkeit von dem Verpressen erfahren hatte, wurden diese Arbeiten dort  vor zwei Jahren eingestellt. Der Konzern plant offenbar, künftig in  Völkersen zu verpressen. Dagegen richtete sich eine Protestaktion am späten  Donnerstagnachmittag in Schülingen. © Mediengruppe Kreiszeitung / Wiebke Bruns
Über viele Jahre wurde Lagerstättenwasser durch die RWE Dea AG in dem Wasserschutzgebiet um das Wasserwerk Panzenberg in Verden-Scharnhorst  verpresst. Nachdem eine Leckage am Leitungsnetz entdeckt worden war und die  Öffentlichkeit von dem Verpressen erfahren hatte, wurden diese Arbeiten dort  vor zwei Jahren eingestellt. Der Konzern plant offenbar, künftig in  Völkersen zu verpressen. Dagegen richtete sich eine Protestaktion am späten  Donnerstagnachmittag in Schülingen. © Mediengruppe Kreiszeitung / Wiebke Bruns
Über viele Jahre wurde Lagerstättenwasser durch die RWE Dea AG in dem Wasserschutzgebiet um das Wasserwerk Panzenberg in Verden-Scharnhorst  verpresst. Nachdem eine Leckage am Leitungsnetz entdeckt worden war und die  Öffentlichkeit von dem Verpressen erfahren hatte, wurden diese Arbeiten dort  vor zwei Jahren eingestellt. Der Konzern plant offenbar, künftig in  Völkersen zu verpressen. Dagegen richtete sich eine Protestaktion am späten  Donnerstagnachmittag in Schülingen. © Mediengruppe Kreiszeitung / Wiebke Bruns
Über viele Jahre wurde Lagerstättenwasser durch die RWE Dea AG in dem Wasserschutzgebiet um das Wasserwerk Panzenberg in Verden-Scharnhorst  verpresst. Nachdem eine Leckage am Leitungsnetz entdeckt worden war und die  Öffentlichkeit von dem Verpressen erfahren hatte, wurden diese Arbeiten dort  vor zwei Jahren eingestellt. Der Konzern plant offenbar, künftig in  Völkersen zu verpressen. Dagegen richtete sich eine Protestaktion am späten  Donnerstagnachmittag in Schülingen. © Mediengruppe Kreiszeitung / Wiebke Bruns
Über viele Jahre wurde Lagerstättenwasser durch die RWE Dea AG in dem Wasserschutzgebiet um das Wasserwerk Panzenberg in Verden-Scharnhorst  verpresst. Nachdem eine Leckage am Leitungsnetz entdeckt worden war und die  Öffentlichkeit von dem Verpressen erfahren hatte, wurden diese Arbeiten dort  vor zwei Jahren eingestellt. Der Konzern plant offenbar, künftig in  Völkersen zu verpressen. Dagegen richtete sich eine Protestaktion am späten  Donnerstagnachmittag in Schülingen. © Mediengruppe Kreiszeitung / Wiebke Bruns
Über viele Jahre wurde Lagerstättenwasser durch die RWE Dea AG in dem Wasserschutzgebiet um das Wasserwerk Panzenberg in Verden-Scharnhorst  verpresst. Nachdem eine Leckage am Leitungsnetz entdeckt worden war und die  Öffentlichkeit von dem Verpressen erfahren hatte, wurden diese Arbeiten dort  vor zwei Jahren eingestellt. Der Konzern plant offenbar, künftig in  Völkersen zu verpressen. Dagegen richtete sich eine Protestaktion am späten  Donnerstagnachmittag in Schülingen. © Mediengruppe Kreiszeitung / Wiebke Bruns
Über viele Jahre wurde Lagerstättenwasser durch die RWE Dea AG in dem Wasserschutzgebiet um das Wasserwerk Panzenberg in Verden-Scharnhorst  verpresst. Nachdem eine Leckage am Leitungsnetz entdeckt worden war und die  Öffentlichkeit von dem Verpressen erfahren hatte, wurden diese Arbeiten dort  vor zwei Jahren eingestellt. Der Konzern plant offenbar, künftig in  Völkersen zu verpressen. Dagegen richtete sich eine Protestaktion am späten  Donnerstagnachmittag in Schülingen. © Mediengruppe Kreiszeitung / Wiebke Bruns
Über viele Jahre wurde Lagerstättenwasser durch die RWE Dea AG in dem Wasserschutzgebiet um das Wasserwerk Panzenberg in Verden-Scharnhorst  verpresst. Nachdem eine Leckage am Leitungsnetz entdeckt worden war und die  Öffentlichkeit von dem Verpressen erfahren hatte, wurden diese Arbeiten dort  vor zwei Jahren eingestellt. Der Konzern plant offenbar, künftig in  Völkersen zu verpressen. Dagegen richtete sich eine Protestaktion am späten  Donnerstagnachmittag in Schülingen. © Mediengruppe Kreiszeitung / Wiebke Bruns
Über viele Jahre wurde Lagerstättenwasser durch die RWE Dea AG in dem Wasserschutzgebiet um das Wasserwerk Panzenberg in Verden-Scharnhorst  verpresst. Nachdem eine Leckage am Leitungsnetz entdeckt worden war und die  Öffentlichkeit von dem Verpressen erfahren hatte, wurden diese Arbeiten dort  vor zwei Jahren eingestellt. Der Konzern plant offenbar, künftig in  Völkersen zu verpressen. Dagegen richtete sich eine Protestaktion am späten  Donnerstagnachmittag in Schülingen. © Mediengruppe Kreiszeitung / Wiebke Bruns
Über viele Jahre wurde Lagerstättenwasser durch die RWE Dea AG in dem Wasserschutzgebiet um das Wasserwerk Panzenberg in Verden-Scharnhorst  verpresst. Nachdem eine Leckage am Leitungsnetz entdeckt worden war und die  Öffentlichkeit von dem Verpressen erfahren hatte, wurden diese Arbeiten dort  vor zwei Jahren eingestellt. Der Konzern plant offenbar, künftig in  Völkersen zu verpressen. Dagegen richtete sich eine Protestaktion am späten  Donnerstagnachmittag in Schülingen. © Mediengruppe Kreiszeitung / Wiebke Bruns
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Über viele Jahre wurde Lagerstättenwasser durch die RWE Dea AG in dem Wasserschutzgebiet um das Wasserwerk Panzenberg in Verden-Scharnhorst  verpresst. Nachdem eine Leckage am Leitungsnetz entdeckt worden war und die  Öffentlichkeit von dem Verpressen erfahren hatte, wurden diese Arbeiten dort  vor zwei Jahren eingestellt. Der Konzern plant offenbar, künftig in  Völkersen zu verpressen. Dagegen richtete sich eine Protestaktion am späten  Donnerstagnachmittag in Schülingen. © Mediengruppe Kreiszeitung / Wiebke Bruns
Über viele Jahre wurde Lagerstättenwasser durch die RWE Dea AG in dem Wasserschutzgebiet um das Wasserwerk Panzenberg in Verden-Scharnhorst  verpresst. Nachdem eine Leckage am Leitungsnetz entdeckt worden war und die  Öffentlichkeit von dem Verpressen erfahren hatte, wurden diese Arbeiten dort  vor zwei Jahren eingestellt. Der Konzern plant offenbar, künftig in  Völkersen zu verpressen. Dagegen richtete sich eine Protestaktion am späten  Donnerstagnachmittag in Schülingen. © Mediengruppe Kreiszeitung / Wiebke Bruns
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Über viele Jahre wurde Lagerstättenwasser durch die RWE Dea AG in dem Wasserschutzgebiet um das Wasserwerk Panzenberg in Verden-Scharnhorst  verpresst. Nachdem eine Leckage am Leitungsnetz entdeckt worden war und die  Öffentlichkeit von dem Verpressen erfahren hatte, wurden diese Arbeiten dort  vor zwei Jahren eingestellt. Der Konzern plant offenbar, künftig in  Völkersen zu verpressen. Dagegen richtete sich eine Protestaktion am späten  Donnerstagnachmittag in Schülingen. © Mediengruppe Kreiszeitung / Wiebke Bruns
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Die von den Bürgerinitiativen befürchteten 10 000 Lkw-Bewegungen pro Jahr bei einem Verpressen in Völkersen seien aus Sicht seines Unternehmens zu hoch angesetzt, so Mösche. „Wir gehen von 5 000 bis 6 000 Lkw-Fahrten pro Jahr aus.“ Diese Zahl dürfte zudem aufgrund des natürlichen Rückgangs der Erdgasförderung in absehbarer Zeit deutlich fallen. Weiter arbeite RWE Dea an einem detaillierten Verkehrskonzept, um die Auswirkungen für die Anwohner durch den Lkw-Verkehr so gering wie möglich zu halten.

Die Bürgerinitiative jedenfalls platzierte die Fässer an den Völkerser Ortseingängen und kündigte Nachschlag an: „Weitere Aktionen werden folgen“, so Noltemeyer. · wb/jw

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