Projekttage rund um „Heimat und Nationalitäten“ und Viertklässler zu Besuch

„Sind das viele Menschen“

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„Na, da sind wir mal gespannt, was hier so passiert.“ Die Oberschule am Goldbach hatte bei ihrem Tag der offenen Tür reichlich interessierten Besuch.

Langwedel - „Sind das viele Menschen hier“, staunen Mutter und Tochter in der Oberschule am Goldbach. Hier ist an diesem Nachmittag noch ein bisschen mehr los als sonst, wenn die Ergebnisse der Projekttage vorgestellt werden.

Zum ersten Mal hat man nämlich den „Tag der offenen Tür“ für die angehenden Fünftklässler und ihre Eltern mit der Präsentation der Projekttage zusammengelegt. „Ein Versuch“, meint Schulleiter Rolf Bartels, nach der Begrüßung der Besucher in der Aula der Oberschule.

Mal ganz abgesehen davon, dass die aktuellen Viertklässler in Langwedel auch schon mal in das ganz normale Schulleben hineinschnuppern können („hospitieren“ heißt das dann), bei den Ergebnissen der Projekttage rund um das Thema „Heimat und Nationalitäten“ konnte man sich auch trefflich ein Bild von der Langwedeler Oberschule machen.

In 25 Projektgruppen waren die Schülerinnen und Schüler in dieser Woche aktiv. Unmöglich, hier alle aufzuzählen. Da kümmerte man sich um Spiele rund um die Welt, baute Solarwindräder, erkundete die eigene Heimat Langwedel und Daverden. Natürlich gab es auch internationale Spezialitäten, Improvisationstheater, ein Theater zum Thema Auswandern. Wie lebten eigentlich die ersten Gastarbeiten aus Italien in Deutschland? Gute Frage.

Ebenfalls eine treffliche und in den Zeiten einer so oft beschworenen „Flüchtlingskrise“ hochaktuelle Frage: „Sag mal, wo kommst Du denn her?“ Ergebnis der vielleicht nicht einmal alles erfassenden Umfrage: Die Schülern der Oberschule, ihre Eltern und ihrer Großeltern stammen aus: 27 verschiedenen Nationen. Wer hätte das gedacht.

Gegen 17.30, 17.45 Uhr war dann die Oberschule fast schlagartig so gut wie leer. Die ganze Oberschule? Von wegen. Man hatte mit Flugblättern schon gleich zu Beginn des Nachmittags die Werbetrommel für den großen Abschluss des Tages, ein Rockkonzert in der Aula mit der Bandklasse GoldRock und Schulband GoldCreek gerührt. Das Resultat: Ein fettes Konzert in einer, nun ja, sagen wir mal mit norddeutscher Zurückhaltung: gut gefüllten Aula. Oder wie Bandchef Andreas Kowalzik von der Bühne aus meinte: „Sind das viele Menschen hier.“

jw

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