Vortrag über Ziel- und Zeitmanagement

Keiner hat ausreichend Zeit alles zu tun

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Veranstalterin Karin Sievers und Referentin Anke Tielker. Am Ende der Veranstaltung lässt frau Blumen sprechen.

Langwedel - Sie versuche immer Themen für Vortragsabende im Langwedeler Rathaus zu finden, die eine breite Öffentlichkeit ansprechen, Männer wie Frauen gleichermaßen, sagte Langwedeler Gleichstellungsbeauftragte Karin Sievers. Mit ihrer jüngsten Veranstaltung kann sie ja mal nicht ganz verkehrt gelegen haben. Der Bürgersaal im Langwedeler Rathaus war voll. Reichlich Frauen und einige Männer wollten die „Punktlandung. Praktische Ideen rund um das Ziel- und Zeitmanagement“ mit Anke Tielker hören.

„Ist bei Ihnen auch immer ganz plötzlich nur noch so wenig vom Tag, aber so viel von der To-Do-Liste übrig?“, hatte die selbstständige Unternehmensberaterin in ihrer Einladung zu dem Abend gefragt – und damit wohl den richtigen Nerv getroffen.

„Wer möchte denn ein schönes, sinnerfülltes Leben leben“, fragte Tielker mit einem sehr wissenden und breiten Lächeln in die Runde. Wupp, alle Hände hoch. Das war übrigens auch so bei der Frage „Wer war denn schon einmal bei mir auf einer Veranstaltung?“ Offensichtlich gab es ein gerüttelt Maß an Tielker-Fans im Saal.

Tielkers Empfehlungen für eine „Punktlandung“ waren auf den ersten Blick dann eigentlich auch recht einfacher Natur: Wer wo ankommen will, muss erst einmal losgehen und auch die Richtung wissen. Natürlich hat die Sache Haken. „Es gibt soviele Befürchtungen und Ängste, einfach loszugehen. Aber nach dieser Stunde heute nicht mehr“, versprach Tielker ihren Zuhörern.

Was also tun?, sprach Tielker. Vorweg kann es schon mal nicht schaden, wenn man sich bewusst macht, was man schon alles geschafft hat. Das gibt nämlich ein gutes, ein besseres Gefühl, als darüber nachzugrübeln, was man noch nicht geschafft hat.

Dann sei es empfehlenswert, sich nach dem SMART-Modell deutlich zu machen, was für einen selbst wichtig und auch machbar ist. Und zwar entlang der Stichworte spezifisch, messbar, attraktiv, relevant und terminiert.

Nur, irgendwann sollte man sich wirklich entscheiden, eingedenk der Worte des großen Molière: „Wir sind nicht nur verantwortlich für das, was wir tun, sondern auch für das, was wir nicht tun.“

Sich nicht zu entscheiden, sei keine Lösung, so Anke Tielker. Dann schleppt man das Thema nämlich weiter mit sich herum. Also gelte es für sich, die Frage zu entscheiden: „Was ist wichtig?“

Über allem steht nämlich die Erkenntnis: „Kein Mensch hat ausreichend Zeit alles zu tun.“ 

jw

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