Plattdeutsche Komödie in Langwedelermoor: „Dat Glück kümmt mit de Post“

Poststelle im Schützenhaus

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„Dat Glück kümmt mit de Post“ – und die Theatergruppe Langwedelermoor geht mit einer Mischung aus jungen Schauspielern und alten Hasen in die neue Saison.

Langwedelermoor - „Dat Glück kümmt mit de Post“ - auch in Langwedelermoor. Aber da gibt es doch gar keine Poststelle. Aber in gut einem Monat schon. Die wird dann im im Schützenhaus eingerichtet. Dort proben die Laienspieler des Schützenvereins schon seit Anfang Januar die plattdeutsche Komödie oben genannten Titels ein.

Und da schon am Freitag, 11. März, Premiere ist, schart Regisseur Günter Gätje seine Laienspieler dreimal in der Woche zum Proben um sich.

Der Schwank „Dat Glück kümmt mit de Post“ stammt aus der Feder des Schriftstellers und Rundfunkredakteurs Fritz Raab. Hauptperson in dem Stück ist der Gastwirt und Posthalter Heinrich Vorschütz, – eine Paraderolle für Richard Elling.

Besagter Gastwirt und Posthalter meint, dass der Bauer Jochen Bast, gespielt von Routinier Thomas Gätje, nicht die rechte Partie für seine Tochter Suse ist. In dieser Rolle wird Lisa Mattfeldt-Köster zu sehen sein, die erstmals dabei ist. Jochen Bast ist nämlich nicht gut betucht.

Suse soll lieber den Kellner Gottlieb Meyer ehelichen, den Jan Warnke spielt, ebenfalls ein Neuling auf der Bühne, denn der ist zumindest gut im Geschäft zu gebrauchen.

Aber Heinrich Vorschütz schlitzohrige Schwester Lina leiht dem armen Jochen Bast 1000 Mark. Die Rolle der Lina hat Sabine Cordes übernommen, eine erfahrene Laienspielerin.

Jochen Bast überweist sich selbst die 1000 Mark und holt sie dann an der Poststelle ab, überweist sie erneut und holt sie wieder ab und so weiter.

Außerdem spielt als weitere neue junge Spielerin Marie Intemann mit, deren Vater bei den Holtebütteler Plattsnackers glänzte. Sie hat die Rolle der Herta Höflich übernommen.

Wie sich das für eine Komödie gehört, entwickelt sich rund um die Liebe und das liebe Geld eine Geschichte voller Turbulenzen und unterhaltsamer Missverständnisse. Ob dieses Mal alles ein glückliches Ende findet?

Nach der Premiere am 11. März (20 Uhr) wird es am Freitag, 18. März, um 20 Uhr und am Sonntag, 20. März, dann bereits mit Kaffee und Kuchen um 14 Uhr weitere Aufführungen geben. Am Gründonnerstag, 24. März wird dann wieder um 20 Uhr gespielt und am Ostermontag, 28. März, geht es um schon 19 Uhr los – immer im Schützenhaus Langwedelermoor.

Doch bis zur Premiere wird Günter Gätje und seine Assistentin Ursula Zessin, die auch Souffleuse sind wird, und das Schauspielerteam noch einiges zu tun. Die Requisiten kommen wieder von Christa Gieschen.

Karten können telefonisch bei Karin Gätje bestellt werden unter der Telefonnummer 0 4232/9450500. Die bestellten Karten müssen eine halbe Stunde vor Aufführungsbeginn an der Kasse abgeholt sein.

hu

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